Neue Corona-Zahlen für das Saarland: RKI meldet über 1.000 neue Fälle und 4 weitere Tote

Im Saarland sind binnen eines Tages über 1.000 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Der aktuelle Überblick über die Zahlen vom heutigen Freitag (29. April 2022):
Die Corona-Zahlen für das Saarland vom heutigen Freitag (29. April 2022) gibt es auf SOL.DE. Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Waltraud Grubitzsch
Die Corona-Zahlen für das Saarland vom heutigen Freitag (29. April 2022) gibt es auf SOL.DE. Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Waltraud Grubitzsch

RKI meldet 1.069 neue Corona-Fälle im Saarland

Im Saarland sind innerhalb eines Tages 1.069 neue Corona-Fälle registriert worden, so der Stand vom heutigen Freitag (29. April 2022). Am Freitag der Vorwoche hatte das Robert-Koch-Institut (RKI) insgesamt 1.991 Fälle gemeldet. Das Institut gibt die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner:innen sowie Woche (also die Sieben-Tage-Inzidenz) am heutigen Freitagmorgen mit 827,0 an (am Vortag lag die Inzidenz bei 919,8; am Freitag der Vorwoche bei 948,6). Damit ging die Inzidenz erneut leicht zurück.

An der Saar weitere vier Todesfälle registriert

Seit Beginn der Corona-Pandemie zählten die Behörden im kleinsten Flächenland der Bundesrepublik insgesamt 299.067 Infektionen. Es kamen mit Stand vom heutigen Freitagmorgen vier weitere Todesfälle im Saarland hinzu. Demnach sind bislang insgesamt 1.635 Saarländer:innen mit oder an Sars-CoV-2 gestorben. Das Robert-Koch-Institut schätzt, dass im Moment rund 27.100 Personen aktiv infiziert sind (Vortag: 27.200; Freitag der Vorwoche: 34.500). Die Zahl der Genesenen liegt dem Institut zufolge bei schätzungsweise 270.400.

Aktuelle Übersicht: Corona-Lage in den Saar-Landkreisen

Wie sieht die Corona-Lage in den saarländischen Landkreisen derzeit aus? Dazu lieferte das RKI am Morgen diese Daten:

Die Situation auf den Intensivstationen/Hospitalisierungsinzidenz aktuell

In den vergangenen sieben Tagen sind gerechnet auf 100.000 Einwohner:innen 5,08 infizierte Personen in die saarländischen Krankenhäuser eingeliefert worden (Hospitalisierungsinzidenz). Darunter können auch Menschen mit positivem Test sein, die eine andere Haupterkrankung haben. Auf den Saar-Intensivstationen befinden sich derzeit 34 erwachsene Corona-Erkrankte (Vortag: 37; Freitag der Vorwoche: 30). Von ihnen werden dem Divi-Register zufolge derzeit 6 Menschen invasiv beatmet (Vortag: 6; Freitag der Vorwoche: 8).

Hinweis: Zahlen können sich unterscheiden

Die vom RKI gemeldeten Daten können sich womöglich von den Daten der Landkreise des Saarlandes beziehungsweise dem Regionalverband Saarbrücken unterscheiden. Der Grund: möglicher Meldeverzug. Keine Angaben werden vom Institut hingegen über Zahlen der Testungen gemacht.

Übersicht: Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Inzidenz: Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich gerechnet auf 100.000 Einwohner:innen innerhalb einer Woche mit dem Coronavirus infiziert haben.

Hospitalisierungsinzidenz: Der Wert zeigt an, wie viele Corona-Patient:innen pro 100.000 Einwohner:innen in einem Sieben-Tage-Zeitraum im Krankenhaus aufgenommen wurden - auf allen Stationen. Wegen Meldeverzugs kann er die tatsächliche Hospitalisierungsrate deutlich unterschätzen.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die an oder mit einer Corona-Infektion gestorben sind. Rechtsmediziner:innen schätzen, dass der überwiegende Teil der Corona-Toten wegen der Infektion verstarb.

Zahl der aktiven Infektionen: Sie gibt an, wie viele Menschen im Moment mit dem Coronavirus infiziert sind. Diese Zahl ist ein Schätzwert des RKI.

Zahl der Genesenen: Der Schätzwert des RKI gibt an, wie viele Menschen mit dem Coronavirus infiziert waren und ihre Infektion mittlerweile wieder überstanden haben. Die Zahl zeigt nicht an, wie viele Menschen an möglichen Spätfolgen (Long-Covid) leiden.

Verwendete Quellen:
- Robert-Koch-Institut
- Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin
- eigene Recherche