27 Produkte im Test

Stiftung Warentest prüft Augentropfen: Zehn Produkte sind empfehlenswert

Wenn die Augen brennen und jucken, sollen etwa Augentropfen schnell für Linderung sorgen. Doch nicht jedes Mittel ist uneingeschränkt empfehlenswert. Die Stiftung Warentest hat 27 Produkte untersucht.

Jasmina Zekic

Online-Redakteurin aus Trier

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· · 3 Min. Lesezeit
Bild zeigt das Einträufeln von Augentropfen.
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Die Stiftung Warentest hat Augentropfen, ‑gele und mehr untersucht. Symbolfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

Stiftung Warentest nimmt Augentropfen unter die Lupe

Brennende, juckende Augen können den Alltag ganz schön beeinträchtigen. Abhilfe versprechen zahlreiche Mittel aus Apotheken und Drogerien, doch nicht alle sind gleichermaßen geeignet. Die Stiftung Warentest hat Augenbefeuchtungsmittel geprüft und dabei neben positiven Ergebnissen auch ein Sicherheitsrisiko entdeckt. Unter den getesteten Mitteln waren Tropfen, Geltropfen, Gele, Salben und Sprays.

Stiftung Warentest prüft 27 Augentropfen: Zehn Produkte sind empfehlenswert

Wer unter trockenen Augen leidet, hat eine große Auswahl an rezeptfreien Produkten. Die Stiftung Warentest hat 27 häufig gekaufte Mittel aus Apotheken, Versandapotheken und Drogerien untersucht. Das Ergebnis fällt erfreulich aus: Zehn der 27 getesteten Produkte sind empfehlenswert. Zudem kommen die meisten Mittel inzwischen ohne Konservierungsstoffe aus. Das ist laut Stiftung Warentest eine positive Entwicklung der vergangenen Jahre.

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Empfehlenswerte Augentropfen gibt es auch in der Drogerie

Wer regelmäßig Mittel gegen trockene Augen benötigt, muss nicht zwangsläufig tief in die Tasche greifen. Laut Stiftung Warentest gibt es empfehlenswerte Produkte bereits für rund sieben Euro pro zehn Milliliter. Darunter befinden sich auch Eigenmarken der Drogerieketten dm und Rossmann und Augentropfen von „Doppelherz“. Andere kosten etwa 18 Euro pro zehn Milliliter.

Das ist vor allem für Menschen relevant, die dauerhaft auf Augenbefeuchtungsmittel angewiesen sind. Denn diese müssen Patientinnen und Patienten in der Regel selbst bezahlen. Preisunterschiede können sich deshalb auf Dauer bemerkbar machen.

Stiftung Warentest entdeckt Verletzungsgefahr bei einer Ampulle

Neben der Eignung der Inhaltsstoffe und der Anwendung hat die Stiftung Warentest auch die Verpackungen unter die Lupe genommen. Dabei fiel ein Produkt negativ auf. Bei einer Einmaldosis-Ampulle des Mittels SOS Euphrasia Augentrost von EyeMedica blieb nach dem Öffnen ein winziges, spitzes Kunststoffteil an der Öffnung zurück. Das kann gefährlich werden, wenn Anwenderinnen und Anwender die Tropfen ins Auge geben. Die scharfkantige Spitze könnte dabei Verletzungen verursachen.

Manche Flaschen lassen sich nicht sicher halten

Ein weiteres Problem betrifft die Handhabung bestimmter Flaschen. Einige Behältnisse sind laut Stiftung Warentest so gestaltet, dass sie beim Tropfen lediglich zwischen Daumen und Zeigefinger gehalten werden können. Rutschen sie dabei aus der Hand, könnten sie in Richtung Auge fallen. Gesundheitsexpertin Dierbach empfiehlt deshalb Flaschen, die sich mit der ganzen Hand umfassen lassen. Das erleichtert die Anwendung und verringert das Risiko, dass das Behältnis abrutscht.

Zusatzstoffe mit Allergierisiko

Zehn der getesteten Produkte enthalten zusätzliche Wirkstoffe wie Kamille, Aloe Vera, Omega-3-Fettsäuren oder Euphrasia, auch als Augentrost bekannt. Für die meisten dieser Zusätze gibt es laut Stiftung Warentest keinen Nachweis, dass sie einen zusätzlichen medizinischen Nutzen bieten. Gleichzeitig können einige davon Allergien auslösen. Die Stiftung Warentest empfiehlt deshalb, bei der Auswahl von Augenbefeuchtungsmitteln auf solche Zusätze zu verzichten.

Den gesamten Test mit allen Mitteln zur Augen­befeuchtung findet ihr hier (€).

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