Umfrage: Laschet gibt keine gute Figur in Flut-Krise ab

Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) hat durch sein Verhalten in der Flut-Krise weitere Sympathien verspielt. Das zeigt das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts „YouGov“:

Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, lacht während Bundespräsident Steinmeier (nicht im Bild) ein Pressestatement gibt. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Marius Becker

Nach Einschätzung vieler Wähler:innen hat CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet keine gute Figur als Krisenmanager in der Flut-Katastrophe gemacht. Auf die Frage, ob das Verhalten des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten ihm im Wahlkampf wohl eher nützen oder schaden werde, antworteten knapp 46 Prozent der Teilnehmer einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur, sein Agieren in der Krise werde ihm mit Blick auf die Wahl schaden.

Lediglich 7 Prozent der Deutschen vermuten demnach, dass Laschet hier Pluspunkte für den Wahlkampf sammeln konnte. 29 Prozent der Wahlberechtigten glauben, dass sein Verhalten in den Tagen nach der Katastrophe keine Auswirkungen auf die Bundestagswahl am 26. September haben wird. 18 Prozent der Befragten haben dazu keine Meinung.

Laschet-Eklat bei Steinmeier-Rede

Für Aufregung sorgte unter anderem eine Szene während des Besuches von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Katastrophengebiet. Laschet lachte und scherzte mit Umstehenden, während Steinmeier angesichts der vielen Todesopfer sein Mitgefühl ausdrückte. Laschet sagte später, er bedauere sein unpassendes Verhalten, nachdem es von vielen Seiten Kritik gehagelt hatte.

Verwendete Quellen:
– Deutsche Presse-Agentur

 

 

 

 

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