Nächtlicher Polizeieinsatz in Kaiserslautern: Bedrohte Mann (37) Nachbarin mit Messer?

Polizeieinsatz in Kaiserslautern in der Nacht zu Freitag (31.01.2020): Die Polizei musste einen amtsbekannten Mann in seine Schranken weisen.

Ein Mann hat in der Nacht zu Freitag (31.01.2020) in Kaiserslautern angeblich seine Nachbarin bedroht und so für einen Einsatz der Polizei gesorgt. Wie aus einer Meldung des Polizeipräsidiums Westpfalz hervorgeht, hatten Anwohner die Beamten alarmiert. Angeblich hatte der 37-Jährige zuvor seine Nachbarin mit einem Messer bedroht.

Weder Schusswaffe noch Messer gefunden

Der 37-Jährige selbst gab daraufhin an, eine Schusswaffe in seiner Wohnung aufzubewahren. Als die Beamten die Wohnung des 37-Jährigen durchsuchten, wurde jedoch weder ein Messer, noch eine Schusswaffe gefunden.

Erheblichen  Widerstand geleistet

Der amtsbekannte Mann wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten zur nächsten Polizeidienststelle gebracht und in Gewahrsam genommen  Dabei leistete er erheblichen  Widerstand: Er trat und spuckte um sich, außerdem beleidigte und bedrohte er die Einsatzkräfte.

Wegen angeblicher Schmerzen in Klinik

Als der renitente 37-Jährige plötzlich über starke Schmerzen klagte, wurde er zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Nachdem dort jedoch keine Verletzungen oder ernstzunehmende Erkrankung diagnostiziert werden konnte, brachte die Streife den Mann zurück in Polizeigewahrsam.

Ermittlungen gegen amtsbekannten Mann

Der Ruhestörer soll in der Vergangenheit schon vielfach polizeilich aufgefallen sein. Jetzt kommt auf ihn ein neues Strafverfahren zu: Er wird sich wegen gefährlicher Körperverletzung, Vortäuschen einer Straftat und Widerstand gegen Vollzugsbeamte verantworten müssen. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Verwendete Quellen:

– Meldung des Polizeipräsidiums Westpfalz