Haus-Explosion in Spangdahlem: Bewohner wohl selbst Schuld

Ende September explodierte ein Wohnhaus in Spangdahlem. Unklar war, wie es zu der Explosion kommen konnte. Offenbar hat der Bewohner des Hauses die Explosion selbst verursacht:
Die Explosion hatte das Haus fast komplett zerstört. Foto: Florian Blaes
Die Explosion hatte das Haus fast komplett zerstört. Foto: Florian Blaes

Wohnhaus in Spangdahlem nach Explosion zerstört

In der Nacht vom 29. September 2022 kam es in der Hauptstraße in Spangdahlem zu einer Explosion in einem Wohnhaus. Das Haus wurde dadurch beinahe komplett zerstört. Der Bewohner des Hauses wurde dabei schwer verletzt. Weil das Haus so stark einsturzgefährdet war, konnten die Ermittler das Haus zunächst nicht betreten. Was zu der Explosion in diesem Ausmaße führte, war ein Rätsel.

Foto: Florian Blaes

Klar war nur, dass keine Gasleitung zu der Explosion führen konnte. „Hier gab es eine Explosion, aber wir wissen immer noch nicht, was der Auslöser war. Es gibt auf jeden Fall keinen Gasanschluss im Haus“,  hatte der stellvertretende Brand- und Katastrophenschutzinspekteur (BKI) des Landkreises Willi Schlöder im Gespräch bestätigt.

Explosion von Bewohner verursacht

Offenbar hatte der Bewohner des Hauses die Explosion selbst ausgelöst. Das geht aus einem Bericht des Trierischen Volksfreund hervor.

Demnach bestätigte die Polizei auf Anfrage, „dass es sich bei der Detonation um eine von dem Hausbewohner selbst herbeigeführte Gasexplosion handelte.“ Gegen den Mann werde wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung/des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion ermittelt, heißt es im Bericht weiter. Wegen der Schwere seiner Verletzungen konnte der Mann erst kürzlich befragt werden, berichtet der Volksfreund in diesem Zusammenhang weiter.

Weitere Aufnahmen des zerstörten Wohnhaus:

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Der Brand- und Katastropheninspektor Jürgen Lasch sprach mit dem Trierischen Volksfreund über die Ausmaße der Explosion. Den ganzen Bericht könnt ihr auf volksfreund.de nachlesen. (Hinweis: Der Beitrag ist ein Teil des „volksfreund+“-Angebots. Dafür ist eine Registrierung oder Zahloption erforderlich.)

 

Beitrag Trierischer Volksfreund (28.10.2022), Eigener Bericht