Blitzer-Aufnahmen in Saarbrücken ungültig: Fahrer erhalten Geld zurück

Viele Autofahrer, die in Saarbrücken geblitzt wurden, müssen kein Bußgeld zahlen. Die Höchstgeschwindigkeit in der betreffenden Straße war nicht korrekt ausgeschildert.
So sehen die sogenannten "Panzerblitzer" aus (hier fotografiert in der Saarbrücker Halbergstraße). Foto: BeckerBredel
So sehen die sogenannten "Panzerblitzer" aus (hier fotografiert in der Saarbrücker Halbergstraße). Foto: BeckerBredel
So sehen die sogenannten "Panzerblitzer" aus (hier fotografiert in der Saarbrücker Halbergstraße). Foto: BeckerBredel
So sehen die sogenannten "Panzerblitzer" aus (hier fotografiert in der Saarbrücker Halbergstraße). Foto: BeckerBredel

Der sogenannte „Panzerblitzer“ war zwischen dem 29. Mai und dem 8. Juni in der Hohenzollernstraße in der Nähe der Handwerkskammer aufgestellt. Allerdings beschwerten sich nach der Kontrolle auffällig viele Fahrer beim Ordnungsamt. Das berichtet der SR.

Höchstgeschwindigkeit nicht korrekt ausgeschildert

Die geblitzten Verkehrsteilnehmer gaben an, dass die Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h nicht ausgeschildert sei. Bei einer Überprüfung stellte das Ordnungsamt fest, dass die Beschwerden berechtigt waren. Wer von der Luisenbrücke auf die Gutenberg- und Hohenzollernstraße abbiegt, könne die Beschilderung nicht erkennen. 

Stadt stellt Bußgeldverfahren ein

Das Bußgeldverfahren wurde daraufhin von der Stadt eingestellt. 1.483 Fahrer, die weniger als 15 km/h zu schnell fuhren, erhalten ihr bereits gezahltes Geld zurück. Ab 16 km/h übernimmt die Zentrale Bußgeldbehörde, die nun allerdings die Verfahren nicht weiter verfolgen soll. Insgesamt seien laut Medienberichten mehr als 2.000 Fahrer betroffen. Die meisten seien mit weniger als 50 km/h geblitzt worden. 

Die Höchstgeschwindigkeit in der Hohenzollernstraße solle nun korrekt ausgeschildert werden. 

Verwendete Quellen:
– Saarländischer Rundfunk