Bombenentschärfung in Lebach erfolgreich: Evakuierung aufgehoben

In Lebach werden heute Fliegerbomben entschärft. Im Radius von 300 Metern mussten Anwohnerinnen und Anwohner ihre Häuser verlassen. Aktuelle Entwicklung vor Ort:
Das Team des Kampfmittelräumdienst Landespolizeipräsidium mit den beiden erfolgreich entschärften Bomben. Foto: Gabi Kiefer/Pressestelle Stadt Lebach
Das Team des Kampfmittelräumdienst Landespolizeipräsidium mit den beiden erfolgreich entschärften Bomben. Foto: Gabi Kiefer/Pressestelle Stadt Lebach

Update 15:45 Uhr: Entschärfung erfolgreich abgeschlossen

Auf dem Gelände der Graf-Haeseler-Kaserne in Lebach wurden heute drei Fliegerbomben aus dem 2. Weltkrieg unschädlich gemacht.

Im Vorfeld der Entschärfung mussten 1.100 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Die Evakuierungsmaßnahmen waren ab 08.00 Uhr gestartet, um 10.00 Uhr konnten die Kampfmittelbeseitiger der Polizei mit der Arbeit beginnen. Der Zünder einer der drei Fliegerbomben musste auf dem Gelände der Kaserne kontrolliert gesprengt werden. Gegen 15.00 Uhr waren die Arbeiten abgeschlossen.

Update 13.00 Uhr: Erste Bombe ist entschärft

Soeben teilte die Gemeinde mit, dass die erste Bombe entschärft ist. Aktuell werde an der zweite gearbeitet. Ein lauter Knall, der vorhin im Ort zu hören war, kam nicht von einer der Bomben. Stattdessen sei ein zu stark aufgepumptes Zelt geplatzt.

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Update 10.45 Uhr: Entschärfung hat begonnen

In diesen Minuten beginnt die Entschärfung von zwei Fliegerbomben auf dem Gelände der Graf-Haeseler-Kaserne. Der dritte Verdachtsfall hat sich als eine sogenannte Cluster-Brandbombe erwiesen, die nicht entschärft werden muss.

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Update 10.15 Uhr: Evakuierung abgeschlossen

Nach rund zwei Stunden ist die Sperrzone evakuiert. Feuerwehr und Polizei haben zuvor nochmals an den Häusern geklingelt und mit Lautsprechern Durchsagen gemacht, um sicherzustellen, dass sich alle Bewohner:innen in Sicherheit befinden.

Update 8.30 Uhr: Drei Bomben bestätigt

Wie der „SZ“ von der Einsatzleitung bestätigt wurde, habe sich der Verdacht einer vierten Bombe nicht bestätigt. Demnach handelt es sich um drei Bomben, die entschärft werden müssen.

Hinweis: Ab hier folgt der erste Bericht zur Entschärfung und damit verbundenen Evakuierung.

In Lebach wurden bei Tiefbauarbeiten auf dem Gelände der Graf-Haeseler-Kaserne vier Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Diese sollen am heutigen Pfingstsonntag (19. Mai 2024) entschärft werden. Aus Sicherheitsgründen wird dafür eine Sperrzone im Radius von 300 Metern eingerichtet.

Sperrzone muss am Morgen evakuiert werden

Ab 8.00 Uhr am Sonntagmorgen darf sich niemand mehr in der Sperrzone aufhalten. Das gesamte Gebiet muss evakuiert werden. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum Nachmittag an.

Diese Straßen sind betroffen:

  • Beethovenstraße: Nr. 1 bis 26
  • Dillinger Straße: Nr. 1 bis 61 (ungerade Hausnummern), Nr. 2 bis 64 (gerade Hausnummern)
  • Dr.-Spang-Straße: Nr. 1 bis 31
  • Dörrenbachstraße: Nr. 3 bis 19 (ungerade), Nr. 14 bis 16 (gerade)
  • Galgenheck: Nr. 1 bis 37
  • Herrmann-Löns-Straße: Nr. 1 bis 29
  • Jabacher Straße: Nr. 1 bis 76 (ungerade), Nr. 2 bis 56 (gerade)
  • Mozartstraße: Nr. 1 bis 31
  • Pickardstraße: Nr. 10 bis 28 (nur gerade)
  • Saarlouiser Straße: Nr. 4 bis 56 (nur gerade)
  • Schubertstraße: Nr. 1 bis 27
  • Schwarzenacker: Nr. 3 bis 9 (nur gerade)
  • Weinheckstraße: Nr. 1 bis 56

Die ungefähre Sperrzone. Grafik: Stadt Lebach

Telefon für Fragen zur Entschärfung

Die Telefonanlage im Rathaus ist ausgefallen. Wer Fragen zur geplanten Entschärfung und Evakuierung hat, kann die Nummer (06881)9361224 anrufen. Die Stadt betont, dass die Nummer ausschließlich für die Beantwortung von Fragen zur Bombenentschärfung und der damit verbundenen Evakuierung dient.

Infos auf der Stadtwebsite

Auf der Website der Stadt finden Bürger:innen Antworten auf die wichtigsten Fragen sowie aktuelle Informationen. Die Anwohner:innen, die direkt von der Evakuierung betroffen sind, werden zudem per Schreiben informiert. Ein extra eingerichtetes Bürgertelefon steht ebenfalls bereit.

Verwendete Quellen:
– eigener Bericht
– Mitteilung Stadt Lebach