Das passiert bei der Sanierung der Wilhelm-Heinrich-Brücke

Die gute Nachricht vorweg: Die Sanierung der Wilhelm-Heinrich-Brücke in Saarbrücken soll zügig voranschreiten. Von März bis Oktober 2018 soll alles fertig
Die Wilhelm-Heinrich-Brücke wird saniert. Foto: Becker&Bredel.
Die Wilhelm-Heinrich-Brücke wird saniert. Foto: Becker&Bredel.
Die Wilhelm-Heinrich-Brücke wird saniert. Foto: Becker&Bredel.
Die Wilhelm-Heinrich-Brücke wird saniert. Foto: Becker&Bredel.

Die gute Nachricht vorweg: Die Sanierung der Wilhelm-Heinrich-Brücke in Saarbrücken soll zügig voranschreiten. Von März bis Oktober 2018 soll alles fertig sein, wie Heiko Lukas (Baudezernent) mitteilte. Derzeit bereite man die europaweite Ausschreibung des Projektes vor.

Wichtig sei jetzt, dass die Übergangskonstruktion für die Brücke angegangen werde, so Lukas zur Saarbrücker Zeitung. Das werde mehrere Monate in Anspruch nehmen, müsse aber natürlich bis Baubeginn im März stehen.

Was passiert beim Bau?
Die beiden Fahrbahnhälften – die eine stadteinwärts, die andere stadtauswärts – sollen jeweils innerhalb von zweieinhalb Monaten saniert werden. Schätzungen zufolge fahren jeden Tag 20.000 Autos über die Brücke.

Was ändert sich für Radfahrer?
Umstritten ist die neue Verkehrsführung für Radfahrer. Die Stadt plant zwischen den Fahrspuren einen breiten Streifen, der für die Radler reserviert ist und mit deutlichen Markierungen in roter und weißer Farbe abgegrenzt wird.

Kritiker befürchten, dass die Sicherheit der Radfahrer damit nicht gewährleistet sei. Lukas: „Der Streifen wird ausreichend breit sein. Wir wollen den Radverkehr in Saarbrücken ja wieder attraktiv machen.“

Außerdem könnten Radfahrer auch weiterhin rechts und längst der Fahrbahnen radeln. Alle, die langsamer unterwegs seien oder auch ängstlicher, könnten diese Möglichkeit auch in Zukunft nutzen. Wer schneller fahren möchte, könnte die „Schnellspur“ zwischen den Fahrbahnen nehmen.

Wie viel kostet die Sanierung?
Die Gesamtkosten für die Sanierung der Brücke belaufen sich nach Angaben der Stadt auf 8,5 Millionen Euro. Lukas: „Wir stellen derzeit bundesweit fest, dass die Baukosten steigen. Das hängt mit dem langjährigen Sanierungsstau in Deutschland zusammen und dem Boom in der Baukonjunktur.

Mit Verwendung von SZ-Material (Jörg Wingertszahn).