Drei Todesfälle: Polizei im Saarland warnt vor „Legal Highs“

Die Polizei im Saarland warnt vor dem Konsum von sogenannten "Legal Highs". Offenbar sind bereits drei Menschen in Nordrhein-Westfalen nach der Einnahme der Substanzen gestorben.
Sieht harmlos aus - ist es aber nicht. "Legal Highs" haben in NRW wahrscheinlich bereits zu drei Todesfällen geführt. Beispielfoto: Polizei Aachen
Sieht harmlos aus - ist es aber nicht. "Legal Highs" haben in NRW wahrscheinlich bereits zu drei Todesfällen geführt. Beispielfoto: Polizei Aachen
Sieht harmlos aus - ist es aber nicht. "Legal Highs" haben in NRW wahrscheinlich bereits zu drei Todesfällen geführt. Beispielfoto: Polizei Aachen
Sieht harmlos aus - ist es aber nicht. "Legal Highs" haben in NRW wahrscheinlich bereits zu drei Todesfällen geführt. Beispielfoto: Polizei Aachen

Die Polizei in Aachen stellte bei einem Einsatz im November größere Mengen an Betäubungsmitteln sicher. Darunter auch „Legal Highs“, die zur chemischen Untersuchung an das LKA übergeben wurden. Nun wird dringend vor den Substanzen gewarnt, da die Einnahme in drei Fällen wahrscheinlich zum Tod führte. Das berichtet die saarländische Polizei.

Die Drogen erscheinen harmlos

Die genaue Zusammensetzung der Designerdrogen ist für den Konsumenten nicht zu erkennen. Die Wirkung daher unvorhersehbar. Die Plastikverpackungen sind meist auffällig designt, erscheinen bunt und harmlos. Das täuscht über die Illegalität hinweg und lenkt von dem Hinweis  „NOT FOR HUMAN CONSUMPTION“ (dt.: nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt.) ab. 

Polizei warnt vor Substanzen aus zwei Online-Shops

Der Umgang mit den synthetisch hergestellten Substanzen ist nach dem Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz strafbar. Dennoch werden die Drogen in Online-Shops angeboten. Insbesondere vor Produkten aus den Shops buyresearchchemicals.de und myway24.eu wird gewarnt. 

Konsumenten sollen sofort zum Arzt gehen

Die Polizei rät Konsumenten, die „Legal Highs“ oder ähnliche Stoffe zu sich genommen haben, unverzüglich einen Arzt aufzusuchen. Es bestehe ein erhebliches Gesundheitsrisiko. Wer Personen kennt, die die Substanzen gekauft oder konsumiert haben, sollte sofort die Polizei oder Rettungsdienste informieren. Hinweis: Aufgrund der ärztlichen Schweigepflicht setzt sich niemand der Strafverfolgung aus, wenn er aus gesundheitlichen Gründen einen Arzt aufsucht.

Rückfragen können an das Landespolizeipräsidium Krimininaldauerdienst (LPP 112) (0681) 9622133 gerichtet werden.