Einsatz von Astrazeneca im Saarland erst mit neuem Aufklärungsbogen

Der Einsatz des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca soll im Saarland erst wieder erfolgen, wenn ein neues Aufklärungsschreiben für Patient:innen vorliegt. Womöglich kommt somit auch in den kommenden Tagen hierzulande kein Astrazeneca zum Einsatz.
Im Bild zu sehen: der Corona-Impfstoff von Astrazeneca. Foto: dpa-Bildfunk/Fabio Ferrari
Im Bild zu sehen: der Corona-Impfstoff von Astrazeneca. Foto: dpa-Bildfunk/Fabio Ferrari
Im Bild zu sehen: der Corona-Impfstoff von Astrazeneca. Foto: dpa-Bildfunk/Fabio Ferrari
Im Bild zu sehen: der Corona-Impfstoff von Astrazeneca. Foto: dpa-Bildfunk/Fabio Ferrari

Einsatz von Astrazeneca erst mit neuem Aufklärungsbogen

Dem „SR“ sagte Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) am heutigen Mittwoch (31. März 2021): Die Vergabe des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca im Saarland soll so lange gestoppt werden, bis der Bund ein neues Aufklärungsschreiben für Patient:innen vorlege. Die Menschen hierzulande seien „wegen dem ständigen Auf und Ab“ verunsichert. Da die Sicherheit der Bürger:innen vorgehe, soll vorerst kein Astrazeneca zum Einsatz kommen.

Keine Termin-Ausfälle – Biontech und Moderna als Ersatz

Wie aus dem Rundfunkbericht ebenso hervorgeht, werde womöglich „auch in den kommenden Tagen kein Astrazeneca verimpft. Laut Bachmann sollen allerdings keine Impftermine ausfallen. Personen mit einem Termin für heute beziehungsweise für die nächsten Tage erhalten den Angaben zufolge den Biontech-Impfstoff. Moderna komme in Lebach zum Einsatz, hieß es.

Hintergrund

Der Impfstoff von Astrazeneca soll nach einem Beschluss der Gesundheitsminister von Bund und Ländern in der Regel nur noch für Personen ab 60 Jahren eingesetzt werden. Unter 60-Jährige aus den Priorisierungsgruppen 1 und 2 sollen sich „nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoanalyse nach sorgfältiger Aufklärung“ weiterhin damit impfen lassen können. Zuvor hatte die Ständige Impfkommission eine entsprechende Altersbeschränkung für Astrazeneca empfohlen.

Verwendete Quellen:
– Saarländischer Rundfunk
– Deutsche Presse-Agentur
– eigene Berichte