Fremdkörper in Kita-Essen: Ein Caterer steht in der Kritik

Ein Caterer, der den Großteil der Kitas in Saarbrücken beliefert, steht in der Kritik. Zum wiederholten Male wurden Verunreinigungen im Essen für die Kinder gefunden.

In Saarbrücker Kitas gab es in den vergangenen Monaten mehrere Vorfälle mit Fremdkörpern im Essen. Foto: Waltraud Grubitzsch/dpa
In Saarbrücker Kitas gab es in den vergangenen Monaten mehrere Vorfälle mit Fremdkörpern im Essen. Foto: Waltraud Grubitzsch/dpa

Wieder einmal wurde in einer Kita in Saarbrücken ein Fremdkörper im Essen gefunden. Die Stadt zieht daraus nun Konsequenzen. Der verantwortliche Caterer darf nun bis auf Weiteres nicht mehr liefern.

Der fragliche Vorfall ereignete sich am 17. September in der Kita auf dem Eschberg. Vor der Ausgabe an die Kinder wurde ein Stück Gummi in dem Gericht gefunden. Das teilte Stadt-Sprecher Thomas Blug dem „SR“ mit. Das Landesamt für Umwelt und Verbraucherschutz untersucht jetzt das Essen.

Die Fälle beginnen sich zu häufen. Erst Anfang September wurde der Caterer wegen eines ähnlichen Fundes abgemahnt. Und nur kurze Zeit später war es offenbar erneut zu einem Zwischenfall gekommen. Im Essen einer Kita wurde eine undefinierbare, braune Flüssigkeit gefunden, wie besorgte Eltern dem „SR“ mitteilten.

In Konsequenz wurde dem Caterer die Lieferung nun untersagt. Blug gab gegenüber dem „SR“ weiter an, dass man nun auf das Gespräch setze um die Qualität zu verbessern. Ein anderer Caterer versorgt seither die Kita auf dem Eschberg.

Von den 20 Kitas in Saarbrücken beliefert der fragliche Catering-Service 16 Stück.