Für deutsch-französische Freundschaft: Saarland behandelt weiterhin Patienten aus Frankreich

Insgesamt hat das Saarland 28 französische Patienten aufgenommen – und steht bereit, weiterhin unterstützend zu helfen. In einem weiteren Schritt hat sich die Landesregierung dafür eingesetzt, dass eine unkomplizierte Übernahme der Behandlungskosten durch den Bund erfolgt.

Das Saarland nimmt derzeit Corona-Patienten aus Frankreich auf. Symbolfoto: Jonas Güttler/dpa-Bildfunk
Das Saarland nimmt derzeit Corona-Patienten aus Frankreich auf. Symbolfoto: Jonas Güttler/dpa-Bildfunk

„Als wir mit Sorge die wachsenden Infektionszahlen in unserem Nachbarland Frankreich beobachtet haben, lag es auf der Hand, dass wir sofort helfen„, so Gesundheitsministerin Monika Bachmann. In Zuge dessen hatte das Saarland insgesamt 28 französische Patienten aufgenommen.

Zwischenzeitlich konnten die meisten von ihnen wieder gesund nach Frankreich zurückkehren. Sieben der Patienten befinden sich weiterhin in Behandlung. Zudem steht das Saarland bereit, weiterhin unterstützend zu helfen. Das geht aus einer Mitteilung des Gesundheitsministeriums hervor.

Übernahme der Behandlungskosten

In einem weiteren Schritt habe sich die Landesregierung dafür eingesetzt, dass eine unkomplizierte Übernahme der Behandlungskosten durch den Bund erfolgt: „Damit die Kostenabwicklung nun rasch und transparent erfolgen kann, hat sich die Bundesregierung bereit erklärt, die anfallenden Behandlungskosten für die französischen Notfall-Patienten, die im Saarland behandelt wurden, durch den Bundeshaushalt zu tragen.“

Verwendete Quellen:
– Mitteilung des Gesundheitsministeriums, 18.05.2020

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