In Spiesen-Elversberg verschwundene Katze lebt doch

Nachdem die Einsatzkräfte in Spiesen-Elversberg eigentlich davon ausgegangen waren, dass Kater Janosch tot ist, tauchte der Vierbeiner am Abend im Garten seiner Besitzerin auf. Die ist überglücklich und zieht aus Janoschs zwischenzeitlichem Verschwinden eine Lehre.
Kater Janosch löste durch sein zwischenzeitliches Verschwinden einen Einsatz von rund 30 Helfern in Spiesen-Elversberg auf. Archivfotos: Feuerwehr Spiesen | Sandra D.
Kater Janosch löste durch sein zwischenzeitliches Verschwinden einen Einsatz von rund 30 Helfern in Spiesen-Elversberg auf. Archivfotos: Feuerwehr Spiesen | Sandra D.
Kater Janosch löste durch sein zwischenzeitliches Verschwinden einen Einsatz von rund 30 Helfern in Spiesen-Elversberg auf. Archivfotos: Feuerwehr Spiesen | Sandra D.
Kater Janosch löste durch sein zwischenzeitliches Verschwinden einen Einsatz von rund 30 Helfern in Spiesen-Elversberg auf. Archivfotos: Feuerwehr Spiesen | Sandra D.

Happy End, nachdem alles nach einem Drama aussah: Kater Janosch lebt. Das Tier, das Mitte der Woche für einen mehr als 24-stündigen Einsatz von streckenweise bis zu 30 Helfern von Feuerwehr bis THW sorgte, tauchte am Mittwochabend (27. März) schwer verletzt im Garten seiner Besitzerin Sandra D. in Spiesen-Elversberg auf.

Wie D. bei Facebook schreibt, sei Janosch durch eine Gehirnerschütterung orientierungslos gewesen. Außerdem habe er Bisswunden von einem Marder. „Das erklärt auch, weshalb er sich im Bau verkrochen hatte“, so die Besitzerin im Namen von Janoschs Familie.

Der Kater war in einen Fuchsbau am Galgenberg geflüchtet und dort so tief hineingekrochen, dass Einsatzkräfte ihn nicht mehr herausbekamen. Mit einer Kamera machten die Helfer das Tier in den engen Tunneln ausfindig, gingen schließlich aber davon aus, dass es gestorben war, weil es keine Regung zeigte. Zu diesem Zeitpunkt war Janosch aber offenbar bewusstlos.

Die überglückliche Sandra D. in ihrem Schreiben: „Hauptsache er ist wieder da! Und wieder hat Janosch mich was gelehrt: Die Hoffnung nicht zu schnell aufzugeben!„.

Die Kosten für den Einsatz übernimmt übrigens die Gemeinde. Im „Gesetz über den Brandschutz, die Technische Hilfe und den Katastrophenschutz im Saarland“ (SBKG) ist verankert: „Die  Feuerwehren  haben  Menschen  zu  retten  und  Schaden  von  Menschen,  Tieren,  Gütern und  der  Umwelt  abzuwenden.“

Verwendete Quellen:
• eigene Recherche
Gesetz über den Brandschutz, die Technische Hilfe und den Katastrophenschutz im Saarland (PDF)
• eigener Bericht