Corona-Obergrenze: Wie es in den Saar-Kreisen aussieht

Im Saarland wird die Obergrenze für Corona-Hotspots weiterhin nicht gerissen. Die Landesregierung sieht im Gegensatz zu anderen Bundesländern zurzeit nicht vor, den Grenzwert zu verschärfen.
In den meisten Kreisen und Städten in Deutschland gilt die Obergrenze von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche. Grafik: Pixabay
In den meisten Kreisen und Städten in Deutschland gilt die Obergrenze von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche. Grafik: Pixabay
In den meisten Kreisen und Städten in Deutschland gilt die Obergrenze von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche. Grafik: Pixabay
In den meisten Kreisen und Städten in Deutschland gilt die Obergrenze von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche. Grafik: Pixabay

Die Kreise im Saarland sind weiter von der kritischen Grenze von 50 Coronavirus-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche entfernt. Das geht aus Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom heutigen Mittwoch (20. Mai 2020) hervor.

Corona-Obergrenze: So sieht es im Saarland aus

Landkreis Neunkirchen: 5,3 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in einer Woche (-1,5 gegenüber Montag)
Landkreis Merzig-Wadern: 3,9 (+1,0)
Regionalverband Saarbrücken:
3,9 (+0,3)
Landkreis St. Wendel:
2,3 (+/- 0)
Landkreis Saarlouis:
1,5 (-1,1)
Saarpfalz-Kreis: 1,4 (+/- 0)

Während Bayern, Berlin, Baden-Württemberg und Niedersachsen ihre Obergrenzen strenger auslegen und teilweise bereits ab einem Wert von 30 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche Maßnahmen ergreifen möchten, will das Saarland vorerst nicht verschärfen. Aufgrund der niedrigen Neuinfektionen sei eine Änderung nicht geplant, so die Landesregierung laut „SZ“.

Obergrenze für Neuinfektionen

Bund und Länder hatten sich vor zwei Wochen auf die neue Obergrenze geeinigt: Gibt es in einer Stadt oder einem Landkreis mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche, werden dort die Corona-Lockerungen zurückgenommen und strengere Beschränkungen wieder eingeführt.

Verwendete Quellen:
– Robert-Koch-Institut
– Tagesschau.de
– Saarbrücker Zeitung