Junge Frau bringt 59-Jährigen aus Wadern um 18.000 Euro

Mit einer Betrugsmasche hat eine unbekannte Frau einen 59 Jahre alten Mann aus Wadern um eine hohe Geldsumme gebracht. Die Polizei warnt vor dem Trickbetrug.
Rund 18.000 Euro überwies der Geschädigte auf das Konto der unbekannten Täter. Symbolfoto: Pixabay
Rund 18.000 Euro überwies der Geschädigte auf das Konto der unbekannten Täter. Symbolfoto: Pixabay
Rund 18.000 Euro überwies der Geschädigte auf das Konto der unbekannten Täter. Symbolfoto: Pixabay
Rund 18.000 Euro überwies der Geschädigte auf das Konto der unbekannten Täter. Symbolfoto: Pixabay

Vom 1. bis zum 16. Juni 2020 hatte ein 59-Jähriger aus Wadern telefonischen Kontakt zu einer jungen Frau. Die bisher Unbekannte teilte dem Mann zunächst mit, dass er in einem Gewinnspiel 475.000 Euro gewonnen habe, so die Polizeiinspektion Nordsaarland.

Mann überweist Geldbeträge

In mehreren Telefonaten überzeugte Sie den Geschädigten, erst einmal einige Geldbeträge auf ein Konto zu transferieren, bevor es zur Überweisung seines Gewinns komme. Als Grund gab die Frau die Vermeidung von Gerichtskosten und die Begleichung von zollrechtlichen Bestimmungen an. In der Folge kam es zu zwei Überweisungen des gutgläubigen Mannes. Zuerst transferierte er einen Geldbetrag in Höhe von 3.840 Euro, drei Tage später noch einmal 14.250 Euro.

„Die Schwägerin des 59-Jährigen erhielt glücklicherweise einen Anruf von der Sparkasse wegen der Überweisung der 14.250 Euro“, so die Polizei. In einem Gespräch machte sie den Betrogenen erstmals auf die Möglichkeit einer Betrugsmasche aufmerksam. So wurde eine dritte Überweisung in Höhe von fast 27.000 Euro, die für den 16. Juni vorgesehen war, nicht mehr von ihm durchgeführt. Die Täter sind nach Angaben der Beamten bisher unbekannt.

Hinweis der Polizei

„Wenn Sie ebenfalls von solchen Leuten angerufen werden, die Ihnen etwas versprechen, gehen Sie am besten gleich zur Polizei und erstatten Anzeige„, heißt es in der Mitteilung der Polizeiinspektion Nordsaarland. Nur wenn man eine Strafanzeige erstatte, könne „solchen Gaunern irgendwann das Handwerk gelegt werden“.

Verwendete Quellen:
– Mitteilung der Polizeiinspektion Nordsaarland, 17.06.2020