„Als hätte mich Muhammad Ali verprügelt“: Peter Altmaier aus Krankenhaus entlassen

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier ist nach seinem Sturz beim Digitalgipfel in Dortmund aus dem Krankenhaus entlassen worden. Er erlitt einen Nasenbeinbruch, eine Platzwunde und mehrere Prellungen und Schürfwunden.

Peter Altmaier ist inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen worden. Foto: dpa-Bildfunk.
Peter Altmaier ist inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen worden. Foto: dpa-Bildfunk.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier ist froh, dass sein Sturz in Dortmund keine schlimmeren Folgen hat. „Ich hatte großes Glück im Unglück, dass alles so glimpflich abgelaufen ist. Die Ärzte und Pfleger waren großartig“, sagte der CDU-Politiker zu „Bild“ nach der Entlassung aus dem Krankenhaus.

Deutlich sichtbar sind die Folgen des Sturzes allerdings schon: „Ich bin schwarz und grün im Gesicht, als hätte mich Muhammad Ali verprügelt. Dennoch ist mein Gesicht nicht unbedingt ein politisches Statement“, meinte der gebürtige Ensdorfer.

Video zeigt Sturz von Peter Altmaier

Altmaier war am Dienstag (29. Oktober) beim Digitalgipfel in Dortmund beim Abgang von der Bühne gestürzt und verletzt in eine Klinik gebracht worden. Der 61-Jährige erlitt einen Nasenbeinbruch und trug eine Platzwunde, Prellungen und Schürfwunden davon. Das ergab die Untersuchung im Krankenhaus, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr.

Einige Tage Pause für Minister

Am Mittwoch konnte er die Klinik wieder verlassen. Es gehe ihm den Umständen entsprechend gut, er werde noch einige Tage der Genesung benötigen, teilte das Ministerium am Mittwoch auf dpa-Anfrage mit. Altmaier habe sich noch einmal ausdrücklich bei den Ärzten und Sanitätern vor Ort für die „hervorragende Versorgung“ bedankt und danke ebenso für die vielen Genesungswünsche. Wie Regierungssprecher Steffen Seibert sagte, fliegt Altmaier nicht wie geplant am Donnerstag mit Kanzlerin Angela Merkel nach Indien. 

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presse-Agentur