Laschet im Saarland beliebt – doch Baerbock liegt vor ihm

Könnten die Saarländer:innen den oder die Kanzler:in direkt wählen, würden sie sich am ehesten für Annalena Baerbock entscheiden. Armin Laschet liegt knapp dahinter.

Laschet liegt in einer neuen Umfrage bei der Zustimmung hinter Baerbock. Fotos: dpa-Bildfunk
Laschet liegt in einer neuen Umfrage bei der Zustimmung hinter Baerbock. Fotos: dpa-Bildfunk

CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet erreicht laut einer neuen Umfrage bundesweit seine höchste Zustimmung im Saarland. Könnten die Bürger:innen ihre:n Kanzler:in direkt wählen, würden sich 30 Prozent der Befragten hierzulande für den NRW-Ministerpräsidenten entscheiden. Doch auch im Saarland liegt Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock drei Prozentpunkte vor Laschet, wie das Meinungsbild von „Forsa“ im Auftrag von „RTL“ und „ntv“ zeigt.

Baerbock bundesweit vor Laschet – Scholz abgeschlagen

Bundesweit hat Baerbock einen noch deutlicheren Vorsprung vor Laschet (31 zu 17 Prozent). SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz kommt auf 12 Prozent. 40 Prozent der Menschen würden keinen der drei wählen. Überdurchschnittlich groß sei die Präferenz für Baerbock bei den Unter-45-Jährigen, in den Großstädten, bei Beamt:innen sowie bei Schüler:innen und Studierenden.

So würden die Deutschen wählen

Die Umfrage ergab folgendes Ergebnis bei der Sonntagsfrage:
– Grüne: 28 Prozent (Bundestagswahl 2017: 8,9)
– CDU/CSU: 23 Prozent (32,9)
– SPD: 14 Prozent (20,5)
– FDP: 12 Prozent (10,7)
– AfD: 10 Prozent (12,6)
– Linke: 6 Prozent (9,2)
– Sonstige: 7 Prozent (5,2)
– Nichtwähler:innen/unentschlossen: 26 Prozent (23,8)

Diese Koalitionen wären möglich

Für die Regierungsbildung gäbe es laut „Forsa“ so vier Möglichkeiten: grün-schwarz, eine Ampel-Koalition (Grüne, SPD, FDP), grün-rot-rot sowie eine Koalition aus Union, SPD und FDP.

Hintergrund

Das Umfrageinstitut hat nach eigenen Angaben zwischen Dienstag vergangener Woche und Montag 2.508 Menschen befragt. Die statistische Fehlertoleranz liege bei +/-2,5 Prozentpunkten.

Verwendete Quellen:
– Mitteilung von Forsa, 05.05.2021

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