Luxemburg und weitere Länder gelten ab Sonntag als Hochrisikogebiete

Luxemburg gilt ab Sonntag (9. Dezember 2021) wieder als Hochrisikogebiet. Auch weitere Länder stuft die Bundesregierung als besonders kritisch ein. Bei Einreise aus diesen Gebieten gelten gesonderte Quarantäne-Regeln.

Luxemburg gilt ab Sonntag wieder als Hochrisikogebiet. Symbolfoto: Pixabay

Luxemburg und fast 40 weitere Länder sind ab Sonntag ganz oder teilweise wieder als Hochrisikogebiete eingestuft. Das erklärte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag. Wer aus einem der betroffenen Gebiete einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne. Freitesten ist frühestens fünf Tage später möglich.

Insgesamt gelten mehr als 100 Länder als Hochrisikogebiete

Neben dem benachbarten Großherzogtum sind unter anderem Schweden, Australien, Argentinien, die Vereinigten Arabischen Emirate mit dem Winterurlaubsziel Dubai, Israel und Kenia betroffen. Insgesamt stehen dann mehr als 100 Länder auf der Liste. Demnach ist etwa jedes zweite Land der Welt wieder Hochrisikogebiet. Als einziges Land von der Liste gestrichen wird die Ukraine. Bis auf Österreich sind alle Nachbarländer von Deutschland ab Sonntag kritisch eingestuft.

Diese weiteren Gebiete sind betroffen

Frankreich gilt bereits seit einiger Zeit als Hochrisikogebiet. Nun zählen auch die Übersee-Departements Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Mayotte, Saint-Martin und Saint-Barthélemy dazu. Auch die niederländischen Überseegebiete Aruba und Curaçao stehen auf der Liste. Ebenfalls als Hochrisikogebiete gelten künftig Angola, Bahrain, die Bahamas, Belize, Bolivien, Cabo Verde, die Demokratische Republik Kongo, Estland, Fidschi, Island, Jamaika, Katar, Kuwait, Panama, Uruguay, die Elfenbeinküste (Cote d’Ivoire), Gabun, Ghana, Guinea, Kenia, die Inselgruppe Komoren, Mali, Mauretanien, Nigeria, Ruanda, Sambia, Sierra Leone, Südsudan, Togo und Uganda.

Was zur Einstufung führen kann

Als Hochrisikogebiete gelten Länder und Regionen mit einer besonders hohen Infektionsgefahr. Kriterien für die Einstufung sind die Infektionszahlen sowie das Tempo der Ausbreitung, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage. Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen touristischen Reisen in Hochrisikogebiete. Die Einstufung erleichtert Tourist:innen die kostenlose Stornierung von gebuchten Reisen. Ein generelles Verbot gibt es jedoch nicht.

Verwendete Quellen:
– Deutsche Presse-Agentur