Made in Saarland: Produkte aus der Region, die man als Saarländer:in kennen sollte (Teil 4)

Stixis, Karlsberg und Wagner-Pizza dürften für den Großteil der saarländischen Bevölkerung längst keine Unbekannten mehr sein. Aber das schönste Bundesland Deutschlands hat noch mehr zu bieten. In unserer „Made in Saarland“-Reihe stellen wir euch Produkte aus der Region vor, die ihr auf dem Schirm (und oft auch auf dem Teller) haben solltet.

Unter den Produkten aus dem Saarland sind auch Gewürze, Drinks und auch Putzmittel. Symbolfotos: Pexels

In unserer Reihe „Made in Saarland“ haben wir euch bereits in drei Teilen Produkte aus der Region vorgestellt, die man als Saarländer:in kennen sollte:
– Made in Saarland – Produkte aus der Region, die man als Saarländer kennen sollte (Teil 1)
– Made in Saarland – Produkte aus der Region, die man als Saarländer kennen sollte (Teil 2).
Made in Saarland – Produkte aus der Region, die man als Saarländer:in kennen sollte (Teil 3)

Es folgt der vierte Teil mit Putzmitteln, Arznei und natürlich jeder Menge Essen:

Prowin International

„Prowin International“ dürfte vielen im Saarland und darüber hinaus durch das Vertriebskonzept bekannt sein. Bei „Homeshopping-Partys“ zu Hause werden die Produkte vorgeführt und verkauft. Das Familienunternehmen aus Illingen ist einer der größten deutschen Direktvertriebe für Reinigungsmittel, Kosmetik und Tiernahrung. Bei dem Unternehmen steht dabei der grüne Gedanke im Mittelpunkt: Die meisten der Putzmittel werden vor der Anwendung so stark verdünnt, dass etwa eine Flasche „Alleskönner“ für Monate oder (je nach Putzfrequenz) sogar Jahre hält. So wird Plastikmüll gespart. Darüber hinaus sind die Reiniger öko-zertifiziert und umweltverträglich.

Ursapharm

Das saarländische Pharma-Unternehmen „Ursapharm“ dürfte vor allem Fußball-Fans ein Begriff sein. Geschäftsführer ist der ehemalige Bundesligaspieler Frank Holzer, der seine Fußball-Karriere in Elversberg startete, wo er später auch als Trainer tätig war. Das dortige Stadion trägt inzwischen den Namen „Ursapharm-Arena“. Gemeinsam mit seinem Sohn Dominik führt er den Konzern in zweiter und dritter Generation. Die Firma aus Saarbrücken ist in Deutschland einer der Marktführer in Sachen Augenheilkunde mit einer Vielzahl an Tropfen und Salben. Daneben sind im Portfolio auch die „hysan“-Produkte für Nasengesundheit und Arzneimittel gegen Allergien, Nahrungsergänzungsmittel und das Ananas-Enzym Bromelain gegen Schwellungen.

Ferdinand’s Gin

Den „Saar Dry Gin“ von „Ferdinand’s“ gibt es längst nicht mehr nur im Saarland. Gut und gerne findet man auch im Urlaub eine Flasche an der Hotelbar und kann sogar am Meer ein Stückchen Saarland genießen. Die Wacholder-Spirituose ist mit Riesling aus der Saar-Region und 30 Botanicals verfeinert. Der Gin ist bei weitem nicht das einzige Getränk des Herstellers „Capulet & Montague“ aus Saarbrücken. Inzwischen produzieren die geschäftsführenden Brüder Denis Reinhardt und Erik Wimmers auch Rum, Vodka und Tonic Water. Auch „Dreyberg“ gehört zu ihren Produkten.

Rimoco Gewürzmanufaktur

Die beiden Freunde Richard Möcks und Ben Albuzat haben wie viele Saarländer:innen eine Leidenschaft fürs Essen und Kochen. Auf Reisen durch die Welt lernten sie die Vielfalt von Gewürzen aus fernen Ländern kennen. Wieder zu Hause wollten sich die Saarländer mit den Gewürzen aus dem Supermarkt nicht mehr zufriedengeben – und gründeten die „Rimoco Gewürzmanufaktur“. In Saarbrücken stellen sie nun ausgefallene Gewürzmischungen her – von Hand. Im Sortiment sind neben Chilis, Kräutern, Currys und Klassikern wie Café de Paris oder Masala auch Mischungen mit regionalem Bezug wie Dibbelabbes- oder Schwenker-Gewürz.

Wickadilly Würzsoßen

Würzig geht es auch bei „Wickadilly“ zu. Das Unternehmen aus Schiffweiler stellt „echte amerikanische BBQ-Soßen“ her. Gründer ist der Unternehmensberater Thomas Wickert, der vor fünf Jahren für die Liebe aus der Schweiz ins Saarland zog und sich dabei auch gleich beruflich umorientierte. Produziert werden die Grillsoßen nach seinem Rezept im Burger-Laden „Bruder Jakob“ in St. Wendel. Bislang gibt es nur zwei zur Auswahl: der rauchig-scharfe „Smokey Bastard“ und der süßliche „Sweet-Burner“. Die finden sich sowohl online als auch in Feinkostläden und ausgewählten Supermärkten im Saarland.

Eatfitter

Um gutes Essen geht es auch den Gründern von Eatfitter“.  Die Saarländer standen wie viele Menschen vor dem Problem: Gesunde Ernährung trotz Zeitmangel. Die meisten Fertiggerichte konnten sie mit ihren Inhaltsstoffen und Nährwerten nicht überzeugen. Kurzerhand nahm das Trio es selbst in die Hand und begann, gesunde und frische Fertiggerichte zu produzieren. Gekocht wird von Hand in einer Großküche in Sulzbach. Die fertigen Mahlzeiten können über die Website sowohl einzeln, als auch in Boxen bestellt werden. Dabei bleibt das Ziel stets im Blick. Zur Auswahl gibt es Gerichte zum Abnehmen, fit werden oder auch für vegane Ernährung.

 Verwendete Quellen:
– eigene Recherche