Nach Messerattacke in Neunkirchen: 23-Jähriger landet in psychiatrischer Klinik

Nachdem ein 23-jähriger Mann seinen ehemaligen Chef im Frühjahr in Neunkirchen mit einem Messer attackiert hatte, sprach das Landgericht Saarbrücken am heutigen Montag (30. August 2021) die Unterbringung des 23-Jährigen in einer psychiatrischen Einrichtung aus. Demnach sei der Mann nicht schuldfähig.

Ein 23-jähriger Mann aus Neunkirchen wird zwangsweise in die Psychiatrie eingewiesen. Symbolfoto: picture-alliance/ dpa | Harald Tittel

23-Jähriger muss nach Messerattacke in Neunkirchen in Psychiatrie

Das Landgericht Saarbrücken hat am heutigen Montag die zwangsweise Unterbringung eines 23-jährigen Mannes in einer psychiatrischen Einrichtung angeordnet. Der 23-Jährige hatte im März seinen ehemaligen Arbeitgeber in Neunkirchen mit einem Messer attackiert. Das 38-jährige Opfer, der Betreiber mehrerer Friseursalons, konnte den Angriff damals abwehren und kam mit einer Schnittwunde an der Hand davon. Mehr dazu unter: „Versuchte Tötung in Neunkirchen: Mann (23) geht mit Messer auf Ex-Chef los“.

Täter nicht schuldfähig

Dabei litt der 23-Jährige laut Ansicht des Gerichts unter paranoiden Schizophrenie mit Wahnvorstellungen und sei damit zum Tatzeitpunkt nicht schuldfähig gewesen. So habe der Mann bei seiner Vernehmung vor Gericht unter anderem (fernab der Realität) angegeben, dass er auf seinen Ex-Chef wütend gewesen sei, da dieser ihn „verfolgt und mit Drogen ruhig gestellt“ habe. Der 23-Jährige gab an, dass er seinen Ex-Chef nicht töten, sondern ihm nur Angst einjagen wollte.

Verwendete Quellen:
– Bericht des „SR“