Nach tödlichem Unfall in Saarwellingen: Das ist der aktuelle Ermittlungsstand

Rund fünf Monate nach dem tragischen Unfall in Saarwellingen dauern die Ermittlungen gegen den beschuldigten Unfallverursacher noch an.
Den Einsatzkräften bot sich nach dem Unfall in Saarwellingen ein regelrechtes Trümmerfeld. Foto: Simon Mario Avenia/dpa-Bildfunk.
Den Einsatzkräften bot sich nach dem Unfall in Saarwellingen ein regelrechtes Trümmerfeld. Foto: Simon Mario Avenia/dpa-Bildfunk.
Den Einsatzkräften bot sich nach dem Unfall in Saarwellingen ein regelrechtes Trümmerfeld. Foto: Simon Mario Avenia/dpa-Bildfunk.
Den Einsatzkräften bot sich nach dem Unfall in Saarwellingen ein regelrechtes Trümmerfeld. Foto: Simon Mario Avenia/dpa-Bildfunk.

Es werde insbesondere ein Gutachten der Rechtsmedizin der Universität des Saarlandes abgewartet, teilte Oberstaatsanwalt Christoph Rebmann in Saarbrücken mit. Dieses gehe der Frage nach, ob der Autofahrer möglicherweise zum Zeitpunkt des Unfalls einen epileptischen Anfall hatte.

Der damals 26-jährige Fahrer war Ende August unkontrolliert und mit hohem Tempo durch eine Geschäftsstraße gerast. Sein Wagen krachte ungebremst in das Auto einer 43-Jährigen und ihrer Tochter. Die Mutter starb unmittelbar nach dem Unfall, die Tochter (12) erlag knapp zwei Monate später ihren schweren Verletzungen. Zudem wurden bei dem Unfall fünf weitere Menschen verletzt.

Der Beschuldigte soll wegen gesundheitlicher Probleme die Kontrolle über sein Auto verloren haben. Noch sei unklar, wann die Staatsanwaltschaft eine „ermittlungsabschließende Verfügung“ treffen werde, hieß es von der Behörde.

Mit Verwendung von SZ-Material.