Pfleger in Saarbrücken: Wie die Pandemie die Arbeit im Wohnheim für Behinderte verändert

Roman Schmitt betreut in Saarbrücken Menschen mit geistiger Behinderung. In der Corona-Krise ist er besonders gefordert. Vieles hat sich für die Bewohner und Pfleger geändert:
Pfleger Roman Schmitt (57) ist bei seiner Arbeit im Wohnheim für geistig Behinderte in Saarbrücken derzeit besonders gefordert. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk
Pfleger Roman Schmitt (57) ist bei seiner Arbeit im Wohnheim für geistig Behinderte in Saarbrücken derzeit besonders gefordert. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk
Pfleger Roman Schmitt (57) ist bei seiner Arbeit im Wohnheim für geistig Behinderte in Saarbrücken derzeit besonders gefordert. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk
Pfleger Roman Schmitt (57) ist bei seiner Arbeit im Wohnheim für geistig Behinderte in Saarbrücken derzeit besonders gefordert. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Der 57-jährige Roman Schmitt arbeitet als Heilerziehungspfleger in einem Wohnheim für geistig Behinderte der Lebenshilfe in Saarbrücken. Dort ist durch die Corona-Krise nicht nur die Tagesstruktur weggebrochen – auch die 36 Bewohner sind verunsichert. 

Die Bewohner verstehen die Krise nicht

Zurzeit besteht daher ein Großteil von Roman Schmitts Arbeit darin, zu trösten, zu beschäftigen und auch zu erklären. „Sie fragen, wann sie wieder nach Hause können. Und sie verstehen das mit Corona alles nicht„, so der Pfleger zur Deutschen Presse-Agentur. Einen Erkrankungsfall gab es in der Einrichtung bislang nicht.

Einschnitte im Tagesablauf

Derzeit sind Besuche von außerhalb nicht erlaubt. Außerdem fällt durch die Beschränkungen die Zeit in der Tagesförderstätte und den Werkstätten weg. So gehen für die Behinderten nicht nur direkte Kontakte, sondern auch Aktivitäten verloren.

„Jetzt sind wir den ganzen Tag hier“, meint Schmitt. Es werden nun viel „Mensch ärgere dich nicht“ gespielt, gebastelt und auch ferngesehen. Die Situation fordere alle, dennoch sei die Arbeit immer noch schön. 

Verwendete Quellen:
– Deutsche Presse-Agentur