Polizei in Saarbrücken setzt Taser gegen „apathischen“ Mann mit Messer ein

Die Polizei in Saarbrücken setzte am frühen Morgen des heutigen Samstags (26. März 2022) einen Taser gegen einen jungen Mann ein. Dieser hatte am Römerkastell mit einem Messer hantiert und gedroht, sich selbst zu verletzen.
Da der Mann mit dem Messer eine Gefahr für sich und andere war, taserte ihn die Polizei. Symbolfotos: Jan Woitas & Rolf Vennenbernd/dpa-Bildfunk
Da der Mann mit dem Messer eine Gefahr für sich und andere war, taserte ihn die Polizei. Symbolfotos: Jan Woitas & Rolf Vennenbernd/dpa-Bildfunk

Gegen 1:55 Uhr mussten Polizeibeamt:innen aus Saarbrücken zu einer Haltestelle am Römerkastell in Saarbrücken ausrücken. Ein 25-Jähriger hatte am Abends wiederholt an seiner Wohnadresse randaliert. Als die Polizist:innen eintrafen, fanden sie ihn mit einem langen Küchenmesser in der Hand alleine an der Haltestelle.

Der junge Mann deutete dabei wiederholt Stichbewegungen gegen sich selbst an. Laut Polizei erschien er „völlig apathisch“ und zeigte keine Reaktion auf die Beamt:innen. Da diese befürchteten, dass er sich oder die Einsatzkräfte mit dem Messer verletzten könnte, brachten sie ihn mit einem Taser zu Fall. Er erlitt nur leichte Verletzungen. Anschließend konnten die Polizist:innen ihn ohne Gegenwehr festnehmen. Der 25-Jährige wurde in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Hintergründe zu seinem psychischen Zustand sind nicht bekannt.

Die Polizei musste das Umfeld der Haltestelle und die Mainzer Straße stadtauswärts während des Einsatzes kurzzeitig sperren.

Verwendete Quellen:
– Pressemitteilung der Polizei Saarbrücken