Regionalverband fördert Drogenhilfe-Einrichtungen mit über 600.000 Euro

Der Regionalverband Saarbrücken fördert mit über 635.000 Euro Einrichtungen, die sich für die Bekämpfung von Suchterkrankungen einsetzen. Darunter sind etwa die Drogenhilfe und psychosoziale Beratungsstellen.
Der Regionalverband Saarbrücken fördert verschiedene Einrichtungen für Drogenhilfe mit über einer halben Million Euro. Symbolfoto: Boris Roessler/dpa-Bildfunk
Der Regionalverband Saarbrücken fördert verschiedene Einrichtungen für Drogenhilfe mit über einer halben Million Euro. Symbolfoto: Boris Roessler/dpa-Bildfunk
Der Regionalverband Saarbrücken fördert verschiedene Einrichtungen für Drogenhilfe mit über einer halben Million Euro. Symbolfoto: Boris Roessler/dpa-Bildfunk
Der Regionalverband Saarbrücken fördert verschiedene Einrichtungen für Drogenhilfe mit über einer halben Million Euro. Symbolfoto: Boris Roessler/dpa-Bildfunk

Der Beschluss erneut Einrichtungen, die sich mit Problemen rund um Drogen, Sucht und Abhängigkeit befassen, zu fördern, wurde in der jüngsten Sitzung des Regionalverbandsausschusses getroffen. 

Drogenhilfe Saarbrücken mit 575.000 Euro gefördert

Der Löwenanteil der Gelder geht an die Drogenhilfe Saarbrücken gGmbH. Die Trägerin des Drogenhilfezentrums und zweier psychosozialer Beratungsstellen in Saarbrücken und Völklingen erhält 575.000 Euro. Das Drogenhilfezentrum ist zu 45 Prozent durch das Land finanziert. Die übrigen Kosten trägt zu 70 Prozent der Regionalverband und zu 30 Prozent die Landeshauptstadt Saarbrücken. 

Konsumenten illegaler Drogen oder missbräuchlich verwendeter Medikamente können sich an diese Stellen wenden. Ihnen sollen Ausstiegs- und Überlebenshilfen geboten werden. Das kann eine Beratung sein, lebenspraktische Hilfen oder auch Angebote wie Infektionsprophylaxe. So sollen negative Begleiterscheinungen abgemildert und weitere Schädigungen verhindert werden. 

Psychosoziale Beratungsstelle in Völklingen erhält 40.000 Euro

Auch die psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstelle für Suchtkranke, Suchtgefährdete und ihre Angehörige in Völklingen wird unterstützt. 40.000 Euro gehen an die Einrichtung. Ein Schwerpunkt liegt hier auch auf der Arbeit mit Angehörigen und Kontaktpersonen. Nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch Familie, Freunde oder Partner können hier Hilfe bekommen. 

Die Beratungsstelle wird vom Caritasverband für Saarbrücken und Umgebung getragen. Das Land beteiligt sich mit 35 Prozent an der Finanzierung. Die Stadt Völklingen steuert einen Festbetrag von 10.000 Euro bei. Den Rest übernimmt der Regionalverband. 

20.500 Euro für die Beratungs- und Behandlungsstelle in Saarbrücken

Die Psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstelle für Abhängigkeitserkrankungen und pathologisches Glücksspielen in Saarbrücken wird mit rund 20.500 Euro gefördert. Hier bekommen Erwachsene und junge Menschen, die nach dem Konsum von psychotropen Substanzen suchtgefährdet oder abhängig sind, Hilfe. Auch Angehörige, die unter dem Drogenkonsum, der Spielsucht oder Essstörungen eines Menschen leiden, können sich an die Stelle wenden.

Träger der Stelle in Saarbrücken ist ebenfalls die Caritas. Die Einrichtung wird zu 35 Prozent vom Land getragen. Die restlichen Kosten teilen sich der Regionalverband mit 70 Prozent und die Landeshauptstadt mit 30 Prozent.

Verwendete Quellen:
– Pressemitteilung des Regionalverbandes Saarbrücken, 23. Juli 2020