Sturm „Eberhard“ sorgt für Feuerwehrdauereinsatz im Saarland

Im ganzen Saarland kam es dank Sturmtief Eberhard am heutigen Sonntag (10. März) zu Stromausfällen, herabfallenden Ziegeln und umgestürzten Bäumen. Der Bahnverkehr fiel streckenweise aus. Die Feuerwehr war im Dauereinsatz.
In St. Ingbert stürzten zahlreiche Bäume um und richteten teilweise Schaden an. Foto: Feuerwehr St. Ingbert
In St. Ingbert stürzten zahlreiche Bäume um und richteten teilweise Schaden an. Foto: Feuerwehr St. Ingbert
In St. Ingbert stürzten zahlreiche Bäume um und richteten teilweise Schaden an. Foto: Feuerwehr St. Ingbert
In St. Ingbert stürzten zahlreiche Bäume um und richteten teilweise Schaden an. Foto: Feuerwehr St. Ingbert

Die Polizei im Saarland hat zum Nachmittag 330 sturmbedingte Einsätze in allen Landesteilen registriert. In bis zu 25 Orten gibt es Stromausfälle.

Bislang gibt es keine Verletzten, doch die Feuerwehr in St. Ingbert spricht von einem Dauereinsatz der fünf Löschbezirke seit etwa 15:00. Zu insgesamt 20 Einsätzen wurden die 60 Wehrleute gerufen. In der Innenstadt und den Ortsteilen waren mehrere Bäume umgefallen, einer fiel auf ein Auto. In diesem befand sich zum Glück niemand. 

Der Sturm sorgt auch für Einschränkungen im Verkehr. Die Landstraßen L111 zwischen St. Ingbert und Hassel, sowie die L235 zwischen Reichenbrunn und Oberwürzbach sind vollgesperrt. Dort sind gleich mehrere Bäume umgestürzt. 

Auch die Saarbahn fährt aufgrund eines auf die Oberleitung gestürzten Baumes nur eingeschränkt. Zwischen Siedlerheim und Riegelsberg wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. (Update: Die Saarbahn fährt seit etwa 18:30 wieder.) Diese Maßnahme wurde auch bei der Bahn zwischen Lebach und Saarbrücken nötig. 

Überall im Saarland wehte es außerdem Ziegel von den Dächern. In Ludweiler müssen die Grundschule und die Kita wegen Sturmschäden morgen sogar geschlossen bleiben.

 Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung der Feuerwehr St. Ingbert
• Saarländischer Rundfunk