Saar-Helfer reisen in Erdbebengebiet in Syrien und der Türkei

Im Grenzgebiet zwischen der Türkei und Syrien ist es am gestrigen Montag (6. Februar 2023) zu schweren Erdbeben gekommen. Nun reisen Helfer:innen auch aus dem Saarland an, um etwa nach Verschütteten zu suchen.
Das THW hatte Helfer:innen und Suchhunde aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ins Erdbebengebiet geschickt. Fotos: Anas Alkharboutli & Ann-Marie Utz/dpa-Bildfunk
Das THW hatte Helfer:innen und Suchhunde aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ins Erdbebengebiet geschickt. Fotos: Anas Alkharboutli & Ann-Marie Utz/dpa-Bildfunk

Das Technische Hilfswerk (THW) hat insgesamt 51 Helfer:innen aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland in das türkisch-syrische Erdbebengebiet geschickt. Wie viele Kräfte aus welchem Bundesland kommen, ist nicht bekannt. Das Team habe sich in der vergangenen Nacht gesammelt und wartet derzeit mit 16 Tonnen Ausstattung und vier Rettungshunden am Flughafen Köln/Bonn auf den Abflug. Das erklärte ein Sprecher des THW-Landesverbandes Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Michael Walsdorf, am Dienstag in Mainz.

Die Maschine soll gegen Mittag ins türische Adana an der Grenze zu Syrien fliegen. Da die Straßen dort zerstört sind, müssen die Helfer:innen nach der Ankunft wohl weiter zum Einsatzort fliegen. Die Truppe habe unter anderem schweres Gerät zur Rettung von Menschen – wie Betonkettensägen – dabei, so der Sprecher. Darüber hinaus seien Camp-Material und Lebensmittel zur eigenen Versorgung für zehn Tage im Gepäck.

Bei den schweren Beben in der Türkei und Syrien sind nach aktuellen Angaben vom Dienstagmorgen bislang fast 5.000 Menschen gestorben. Tausende Gebäude sind eingestürzt. Viele weitere Menschen werden unter den Trümmern vermutet. Bisherigen Informationen zufolge erlitten zudem in der Südtürkei und Nordsyrien mehr als 23.500 Menschen Verletzungen.

Verwendete Quellen:
– Deutsche Presse-Agentur