Saarbrücken will flächendeckend Tempo 30 in Innenstadt einführen: Diese Straßen sind betroffen

Die Landeshauptstadt Saarbrücken will flächendeckend Tempo 30 in der Innenstadt einführen. Dafür sollen in 14 Straßen weitere Geschwindigkeitsbegrenzungen errichtet werden. Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU) verspricht sich davon unter anderem eine bessere Lebensqualität für die Menschen in Saarbrücken.

In Saarbrücken sollen flächendeckend Tempo 30 in der Innenstadt eingeführt werden. Symbolfoto: picture alliance/dpa | Frank Rumpenhorst

Saarbrücken will flächendeckend Tempo 30 einführen

Die Landeshauptstadt Saarbrücken will künftig flächendeckend Tempo 30 in der Innenstadt einführen. Das teilte die Pressestelle der Landeshauptstadt am heutigen Dienstagabend (4. Januar 2022) mit. Demnach wolle man in einem Modellversuch eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde in 14 weiteren Hauptverkehrsstraßen der Innenstadt einführen. Bereits bestehende Tempo-30-Straßenabschnitte sollen dabei mit den neuen Bereichen kombiniert werden. Dadurch soll in der Saarbrücker Innenstadt eine flächendeckende und nachvollziehbare verkehrsberuhigte Zone entstehen.

Diese Straßen in Saarbrücken sollen zur 30er-Zone werden

Betroffen von den geplanten Geschwindigkeitsbegrenzungen wären unter anderem Teile der Dudweilerstraße, der Mainzer Straße, der Großherzog-Friedrich-Straße, der Kaiserstraße und der Viktoriastraße. Eine aktuelle Karte der Landeshauptstadt zeigt genau, wie die neue Tempo-30-Zone in der Saarbrücker Innenstadt aussehen soll.

So soll der Tempo-30-Bereich in der Saarbrücker Innenstadt später aussehen. Grafik: Landeshauptstadt Saarbrücken

Das sagt Oberbürgermeister Uwe Conradt zu den Tempo-30-Plänen

Saabrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt erhofft sich durch die Verkehrsberuhigung zahlreiche positive Effekte. „In den Bereichen der Saarbrücker City mit einem hohen Anteil an Fußgängerinnen und Fußgängern am Straßenverkehr wollen wir flächendeckend die Verkehrssicherheit erhöhen, die Lärmbelastung verringern und damit die Aufenthaltsqualität für alle Menschen in der Innenstadt merklich steigern. Zudem können durch die Maßnahme die Schadstoffe in der Luft verringert werden. Die Lebensqualität wird in Saarbrücken weiter steigen“, so Conradt am Dienstag.

Oberbürgermeister Conradt bittet Verkehrsministerin Rehlinger um Unterstützung

In einem Schreiben hat Oberbürgermeister Uwe Conradt Verkehrsministerin Anke Rehlinger bereits darum gebeten, in der Landeshauptstadt einen solchen Modellversuch zu genehmigen und damit auch dazu beizutragen, das Saarland zu einem Vorreiter der Mobilitätswende zu machen. Der Umsetzung der neuen Tempo-30-Abschnitte muss das Verkehrsministerium nämlich erst noch zustimmen.

Verwendete Quellen:
– Mitteilung der Landeshauptstadt Saarbrücken vom 04.01.2022