Saarland: Erster Verdachtsfall auf Coronavirus an Uniklinik in Homburg

Im Saarland gibt es nun einen ersten Verdachtfsall auf das Coronavirus. Der Patient befindet sich nach Angaben eines Regierungssprechers am Universitätsklinikum in Homburg.
Der Patient befindet sich derzeit an der Uniklinik in Homburg. Fotos: (Hintergrund) Wikimedia Commons/atreyu/CC3.0-Lizenz | (oben rechts): dpa-Bildfunk/Minsa/Agentur Andina/GATO
Der Patient befindet sich derzeit an der Uniklinik in Homburg. Fotos: (Hintergrund) Wikimedia Commons/atreyu/CC3.0-Lizenz | (oben rechts): dpa-Bildfunk/Minsa/Agentur Andina/GATO
Der Patient befindet sich derzeit an der Uniklinik in Homburg. Fotos: (Hintergrund) Wikimedia Commons/atreyu/CC3.0-Lizenz | (oben rechts): dpa-Bildfunk/Minsa/Agentur Andina/GATO
Der Patient befindet sich derzeit an der Uniklinik in Homburg. Fotos: (Hintergrund) Wikimedia Commons/atreyu/CC3.0-Lizenz | (oben rechts): dpa-Bildfunk/Minsa/Agentur Andina/GATO

Wie der „SR“ berichtet, teilte Regierungssprecher Alexander Zeyer mit: Am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg befindet sich derzeit eine Person, die sich womöglich mit dem Coronoavirus angesteckt haben könnte.

Blutproben sollen Ergebnisse liefern

Laut der Aussage Zeyers erfolgt die Behandlung des Patienten in einem Isolierzimmer der Uniklinik. Dabei gehen die Ärzte entsprechend eines Notfallplans vor, heißt es im Medienbericht. Ob tatsächlich eine Infektion vorliegt, sollen zwei unabhängige Blutproben klären. Die Ergebnisse werden bis Freitagnachmittag erwartet.

Coronavirus: Saarland gegen mögliches Auftreten gewappnet

Eine der Proben soll an der Charité in Berlin, eine in Homburg analysiert werden. Anschließend kommt es zu einem Vergleich, schreibt der „SR“. Bislang ist noch unklar, ob sich der Verdachtsfall auf eine Frau oder einen Mann bezieht. Das wollte der Regierungssprecher noch nicht mitteilen.

Coronavirus: die Hintergründe

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums gehört das neuartige Coronavirus zu den sogenannten „beta-Coronaviren“. Diese können sowohl Tiere als auch Menschen infizieren. Eine Mensch-Mensch-Übertragung sei ebenso möglich. Es kann gefährliche Lungenentzündungen auslösen.

Mittlerweile hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die rasante Ausbreitung des neuartigen Coronavirus aus China zum internationalen Gesundheitsnotstand erklärt. „Das bedeutet, dass die mehr als 190 Mitgliedsländer von der WHO empfohlene Krisenmaßnahmen gegen eine weitere Ausbreitung untereinander koordinieren“, meldet „dpa“.

Erstes Ergebnis ist da

Nach Angaben der „SZ“ fiel das erste Testergebnis aus Homburg negativ aus. Das Ergebnis aus Berlin stehe noch aus. Bei der untersuchten Person soll es sich um eine Frau handeln, die in Peking arbeitete und „berufliche Kontakte in die Krisenregion in Wuhan“, heißt es.

Verwendete Quellen:
– Saarländischer Rundfunk
– eigene Berichte
– Deutsche Presse-Agentur
– Saarbrücker Zeitung

Verwendetes Foto:
–  (Hintergrund) Wikimedia Commons/atreyu/CC3.0-Lizenz, Bild verändert | (oben rechts): dpa-Bildfunk/Minsa/Agentur Andina/GATO