Schleuser aus dem Saarland auf frischer Tat ertappt

Die Bundespolizei hat am Wochenende einen mutmaßlichen Schleuser aus dem Saarland auf frischer Tat ertappt. Der 55-Jährige hatte versucht, sich einer Grenzkontrolle zu entziehen.

Die Rosenheimer Bundespolizei ermittelt gegen einen Syrer mit Wohnsitz im Saarland wegen Verdachts der Schleusung. Er wurde bei Grenzkontrollen auf der A8 gestoppt. Symbolfoto: Presseportal/Bundespolizeidirektion München

Die Bundespolizeidirektion München kam am Samstag (16. Oktober 2021) einem mutmaßlichen Schleuser mit Wohnsitz im Saarland auf die Spur. Der Mann war in der Nacht in einem Pkw mit deutschem Kennzeichen auf der A8 unterwegs. Dort missachtete er die Anhaltesignale der Bundespolizei. Die Beamt:innen nahmen die Verfolgung auf und konnten den Wagen bei Wayarn stoppen.

Als die Polizist:innen die Insassen kontrollierten, stellten sie fest, dass der syrische Staatsbürger seine Gründe hatte, um sich der Kontrolle zu entziehen. Der 55-Jährige hatte drei Landsleute illegal von Österreich nach Deutschland befördert. Die beiden 18-Jährigen und ein 25-Jähriger reisten ohne die erforderlichen Einreise-Dokumente nach Deutschland. Da sie alle ein Schutzersuchen äußerten, wurden sie nach Abschluss der Maßnahmen an eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet.

Der Fahrer konnte daraufhin die Heimreise ins Saarland antreten. Allerdings wird er sich wohl schon bald wegen Einschleusens von Ausländern strafrechtlich verantworten müssen.

Verwendete Quellen:
– Bundespolizeidirektion München