Syrische Imker bei Fest in Dillingen unerwünscht? Stadt wehrt sich gegen Vorwüfe

Lehnte die Stadt Dillingen die Teilnahme syrischer Imker beim „Herbstding“ mit einer „fadenscheinigen Begründung“ ab? Das wirft jedenfalls Matthias Kremer, Vorsitzender des Vereins ProVoce, der Stadt vor. Die wiederum wehrt sich gegen die Vorwürfe.
Eigentlich sollte die Arbeit syrischer Imker beim Herbstding in Dillingen ausgestellt werden. Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)
Eigentlich sollte die Arbeit syrischer Imker beim Herbstding in Dillingen ausgestellt werden. Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)
Eigentlich sollte die Arbeit syrischer Imker beim Herbstding in Dillingen ausgestellt werden. Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)
Eigentlich sollte die Arbeit syrischer Imker beim Herbstding in Dillingen ausgestellt werden. Symbolfoto: Pixabay (CC0-Lizenz)

Angespannte Stimmung zwischen dem Verein ProVoce (ehrenamtliche Integrationsarbeit) und der Stadt Dillingen: Vereinsvorsitzender Kremer wirft der Stadt vor, einer Flüchtlingsgruppe von syrischen Imkern die Teilnahme am Dillinger Herbstding verwehrt zu haben. Die Stadtverwaltung weist die Vorwürfe von sich.

Wie aus einem Bericht der „Saarbrücker Zeitung“ (SZ) hervorgeht, habe der Dillinger Imkerverein bei der Stadt zunächst eine Genehmigung für einen Stand beim Herbstding erfragt. An der Ecke Stummstraße/Odilienplatz sollte dann die Arbeit syrischer Imker ausgestellt werden. Das lehnte die Stadt jedoch ab – es gebe bereits einen Imkerstand, so die Begründung. Darüber hinaus teilte die Verwaltung mit, dass die Bewerberfrist bereits seit zwei Monaten überschritten war.

Der Kompromiss: Beim Hegering Saarwellingen (ebenfalls Teilnehmer beim Herbstding) darf die syrische Imkergruppe künftig ihr Angebot präsentieren, berichtet die SZ. Zwischenzeitlich beschloss allerdings der Verein ProVoce, das ehrenamtliche Engagement zu beenden.