Von Tochter geschubst? Frau nach Sturz bei Serrig schwer verletzt

Eine 45 Jahre alte Frau ist an einem Steilhang in einem Wald im Landkreis Trier-Saarburg abgestürzt und schwer verletzt worden.
Die Feuerwehr musste die schwer verletzte Frau und ihre Tochter von dem Steilhang retten. Symbolfoto: Feuerwehr Plettenberg
Die Feuerwehr musste die schwer verletzte Frau und ihre Tochter von dem Steilhang retten. Symbolfoto: Feuerwehr Plettenberg
Die Feuerwehr musste die schwer verletzte Frau und ihre Tochter von dem Steilhang retten. Symbolfoto: Feuerwehr Plettenberg
Die Feuerwehr musste die schwer verletzte Frau und ihre Tochter von dem Steilhang retten. Symbolfoto: Feuerwehr Plettenberg

Die Frau war am Montagnachmittag (2. Dezember 2019) im Waldgebiet Kammerforst zwischen Saarburg und Serrig unweit der saarländischen Grenze zu Fuß mit ihrer 15-jährigen Tochter unterwegs, als sie einen etwa zwölf Meter hohen Abhang hinunterfiel. Das berichtete die Polizei in Trier. Die Jugendliche alarmierte daraufhin die Rettungsleitstelle und kletterte zu ihrer Mutter hinunter, um mit ihr auf Hilfe  zu warten. 

Mutter schwer verletzt

Die Höhenrettung der Feuerwehr barg die Frau mit mehreren Knochenbrüchen. Die Verletzungen seien laut Polizei schwer, aber nicht lebensgefährlich.  Auch die Tochter musste von den Einsatzkräften von dem Steilhang geborgen werden. Sie blieb allerdings unverletzt.

Von Tochter absichtlich gestoßen?

Warum die Frau abstürzte, ist nach Angaben der Polizei nun Ermittlungsgegenstand. Erste Ergebnisse deuten laut Polizeiinspektion Trier darauf hin, dass die 15-Jährige ihre Mutter möglicherweise bewusst gestoßen und so den Sturz absichtlich herbeigeführt hat.

Mädchen in psychiatrischer Einrichtung

Die Tochter wurde zur weiteren Klärung der Tatumstände zunächst zur Polizeiinspektion Saarburg und schließlich in die jugendpsychiatrische Abteilung eines Krankenhauses gebracht. Ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts auf gefährliche Körperverletzung wurde eingeleitet. 

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presseagentur
• Pressemitteilung der Polizeiinspektion Trier