Darum hat Saar-Astronaut Maurer vor seinem Start ins All ein Bäumchen gepflanzt

In etwa sieben Wochen soll Saar-Astronaut Matthias Maurer ins All aufbrechen. Vorher hat er allerdings noch auf der Erde - und mit Erde - zu tun. Erst kürzlich pflanzte der 51-Jährige ein Bäumchen in Köln. Was hinter der Aktion steckt:
Im Bild: Matthias Maurer und sein Bäumchen. Foto: Facebook/Matthias Maurer
Im Bild: Matthias Maurer und sein Bäumchen. Foto: Facebook/Matthias Maurer

Astronaut Maurer pflanzt Baum vor dem Start

Vor seinem geplanten Flug ins All hat Saar-Astronaut Matthias Maurer in Köln ein Bäumchen gepflanzt. Damit will der 51-Jährige nach eigener Aussage eine neue Tradition begründen. Vor einer Reise in den Weltraum würden Astronauten am russischen Kosmodrom Baikonur in Kasachstan seit Jahrzehnten ein Bäumchen pflanzen, so Maurer. „Und da ich nicht von Kasachstan starten darf, sondern mit einer ganz neuen amerikanischen Kapsel, habe ich den Wunsch geäußert, dass auch ich ein Bäumchen pflanzen darf und damit vielleicht eine neue Tradition hier im Astronautenzentrum starte“, betonte der Saarländer.

Der Amberbaum, den der Astronaut der Europäischen Raumfahrtagentur Esa auch gleich goss, sei aber mehr als nur ein Baum. „Er ist auch ein Symbol dafür, dass Raumfahrt am Wachsen ist – weltweit, aber auch in Europa.“

Voraussichtlicher Start am 31. Oktober

Maurer fliegt voraussichtlich am 31. Oktober von den USA aus mit den Nasa-Astronauten Raja Chari und Thomas Marshburn sowie der Nasa-Astronautin Kayla Barron für ein halbes Jahr zur Internationalen Raumstation ISS. Die Besatzung reist mit einem „Crew Dragon“-Raumschiff von SpaceX zum Außenposten der Menschheit. „Ich freue mich natürlich, dass es jetzt so weit ist“, sagte der Saarländer. „Nun geht es endlich los Richtung Weltraummission.“ Er hat sich fast 13 Jahre lang auf die Reise vorbereitet – und jüngst in Köln versprochen: „I’ll be back.“

Verwendete Quellen:
– Deutsche Presse-Agentur
– Facebook-Seite von Matthias Maurer