Interaktiver Unfallatlas zeigt gefährliche Straßen im Saarland

Das Statistische Bundesamt hat den Unfallatlas für das Jahr 2019 veröffentlicht. In der interaktiven Karte sind Straßen verzeichnet, in denen es häufig zu Unfällen kommt.
Der Unfallatlas verzeichnet alle Unfälle mit Personenschaden im Saarland, bei denen die Polizei im Einsatz war. Symbolfoto: Stefan Puchner/dpa-Bildfunk; Screenshot: Statistisches Bundesamt
Der Unfallatlas verzeichnet alle Unfälle mit Personenschaden im Saarland, bei denen die Polizei im Einsatz war. Symbolfoto: Stefan Puchner/dpa-Bildfunk; Screenshot: Statistisches Bundesamt
Der Unfallatlas verzeichnet alle Unfälle mit Personenschaden im Saarland, bei denen die Polizei im Einsatz war. Symbolfoto: Stefan Puchner/dpa-Bildfunk; Screenshot: Statistisches Bundesamt
Der Unfallatlas verzeichnet alle Unfälle mit Personenschaden im Saarland, bei denen die Polizei im Einsatz war. Symbolfoto: Stefan Puchner/dpa-Bildfunk; Screenshot: Statistisches Bundesamt

Der Unfallatlas verzeichnet dabei ausschließlich Unfälle, bei denen Menschen verletzt wurden. Solche, bei denen lediglich ein Sachschaden entstanden oder bei denen die Polizei nicht vor Ort war, sind nicht aufgeführt. 

Insgesamt wurden im Jahr 2019 im Saarland  3.733 Unfälle erfasst. Dabei wurden 4.736 Personen verletzt, 25 Menschen starben. Auf der Karte sind Straßen, auf denen viele Unfälle mit Personenschaden entstanden orange und rot gekennzeichnet. Auf blauen Straßen gab es dagegen eher wenige Unfälle.

Unfälle mit Verletzten vor allem in Saarbrücken, Homburg und Saarlouis

Die Hotspots für Unfälle mit Personenschaden im Saarland sind Saarbrücken, Homburg und Saarlouis. In den Städten gibt es größere Straßenabschnitte, in denen sich zwischen 28 und 56 Unfälle ereigneten, bei denen Menschen verletzt wurden.

Besonders gefährlich ist etwa die Dudweiler Straße in Saarbrücken. Hier kam es im vergangenen Jahr zu mehr als 10 Unfällen mit Personenschaden. Auch in der Viktoriastraße und an der Westspange wurden zahlreiche Unfällen mit Verletzten gemeldet. In Saarlouis ist vor allem die Wallerfanger Straße, in Homburg die Zweibrücker Straße betroffen. 

Verhältnismäßig geringeres Risiko auf Straßen im Nordsaarland

Im Nordsaarland dagegen ist es eher ruhig. Nördlich von Merzig, Schmelz und St. Wendel wurden 2019 in keiner Straße mehr als 13 Unfälle mit Verletzten verzeichnet. Im ganzen Saarland gibt es keinen Straßenabschnitt, auf dem sich im Jahr 2019 mehr als ein Unfall mit Todesopfern ereignete.

Fahrradfahrer sind vor allem in Saarbrücken gefährdet

Fahrradfahrer sind im Großteil des Saarlandes verhältnismäßig sicher unterwegs. Nur auf Straßenabschnitten in Saarlouis, Homburg und Saarbrücken kam es zu mehr als einem Unfall, bei dem Radfahrer verletzt wurden.

Hier sticht die Landeshauptstadt besonders hervor. In der Oberen Lauerfahrt, die zum Staden führt, in der Bergstraße in Gersweiler und in der Fichtestraße kam es in einem Jahr zu zwei bis drei Fahrradunfällen. Auch in der Dudweiler Straße wird mehr als einen Unfall jährlich verzeichnet.

Verwendete Quellen:
– Unfallatlas des Statistischen Bundesamtes