Polizei stoppt Schleuser aus dem Saarland

Die Polizei Garmisch-Partenkirchen hat am Wochenende einen 32-jährigen, mutmaßlichen Schleuser aus dem Saarland gestoppt. Der 32-Jährige soll versucht haben, einen Mann aus der Türkei einzuschleusen.

Bei einer Kontrolle in Bayern geriet ein Mann aus dem Saarland ins Visier der Bundespolizei. Symbolfoto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Bodo Schackow

Ermittlungen gegen Mann aus dem Saarland wegen Einschleusens von Ausländern

Die Bundespolizei Garmisch-Partenkirchen ermittelt aktuell gegen einen 32-jährigen Mann aus dem Saarland wegen mutmaßlichen Einschleusens von Ausländern. Der 32-Jährige wurde am Wochenende von bayerischen Grenzpolizist:innen auf der Bundesstraße im bayerischen Mittenwald kontrolliert.

Bei der Kontrolle stellten die Polizeikräfte fest, dass der Beifahrer des Mannes keine Papiere mit sich führte. Eigenen Angaben zufolge handelte es sich um einen 27-jährigen türkischen Staatsangehörigen, der in Deutschland Schutz suche. Der Mann aus dem Saarland soll „für seine Dienste“ offenbar mehrere Hundert Euro kassiert haben, so die Polizei.

Strafverfahren gegen Saarländer eingeleitet

Während der 27-Jährige an eine Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge weitergeleitet wurde, konnte der Mann aus dem Saarland nach seiner Vernehmung die Heimreise antreten. Gegen ihn wird nun in einem Strafverfahren wegen mutmaßlichen Einschleusens von Ausländern ermittelt.

Verwendete Quellen:
– Mitteilung der Bundespolizei Garmisch-Partenkirchen vom 24.11.2021