Tödlicher Unfall in Völklingen: War Sportwagen-Fahrer zu schnell unterwegs?

Der Verursacher des tödlichen Unfalls in Völklingen ist möglicherweise zu schnell unterwegs gewesen. Das berichten Augenzeugen. Sein Beifahrer hatte bei dem Frontal-Crash mit einem Laster sein Leben verloren.
Der Wagen wurde zwischen Laster und Leitplanke eingequetscht. Foto: BeckerBredel
Der Wagen wurde zwischen Laster und Leitplanke eingequetscht. Foto: BeckerBredel

Nach dem tödlichen Unfall in Völklingen am Samstagmorgen (4. Juni 2022) sind neue Details bekannt geworden. Wie Augenzeugen berichten, soll der Fahrer des verunfallten Mercedes SLK mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein. Das meldet die Presse-Agentur „BeckerBredel“.

Mercedes kommt von Fahrbahn ab und gerät in Gegenverkehr

Der Mann war zusammen mit seinem Beifahrer gegen 07.45 Uhr in einer Linkskurve im Rotweg zwischen Geislautern und Ludweiler nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Der Sportwagen sei in den Grünstreifen geraten, wo der Fahrer das Steuer verriss und anschließend in den Gegenverkehr geriet.

Auto in zwei Teile gerissen

Dort war ein Kühl-Laster aus Bayern unterwegs. Dessen Fahrer machte zwar noch eine Vollbremsung – doch zwischen dem Mercedes und dem Lkw kam es zum Frontalcrash. Dabei wurde das Auto in zwei Teile gerissen und anschließend zwischen dem Sattelauflieger und der Leitplanke eingequetscht.

Fahrer überlebt, Beifahrer stirbt

Fahrer und Beifahrer wurden in dem Wagen einklemmt und mussten befreit werden. Während der Fahrer schwer verletzt per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus kam, war für den Beifahrer jede Hilfe zu spät. Er starb noch an der Unfallstelle. Der Lkw-Fahrer erlitt leichte Verletzungen und einen Schock. Er kam ebenfalls in eine Klinik.

Hoher Sachschaden

An dem Sportwagen entstand Totalschaden. Der Schaden am Lkw und an den Leitplanken geht in die Tausende Euro.

Strecke war stundenlang gesperrt

Ein Gutachter soll jetzt den genauen Unfallhergang klären. Auch deswegen war die Strecke am Samstag stundenlang gesperrt. Neben 50 Kräften der Freiwilligen Feuerwehr waren auch die Polizei, das Deutsche Rote Kreuz und Notfallseelsorger im Einsatz.

Verwendete Quellen:
- Presse-Agentur BeckerBredel
- eigener Bericht