Corona-Ausbruch in Homburger Uniklinik: Keine Besucher:innen für eine Woche

Das Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises und das Universitätsklinikum des Saarlandes haben über ein Corona-Infektionsgeschehen an drei Stationen einer Fachklinik informiert. Davon betroffen: insgesamt 17 Personen. Um diese Klinik geht es:

Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Fernando Lavoz

Corona-Ausbruch an Neurochirurgie in Homburg

In der Klinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) in Homburg ist es erst kürzlich zu einem Corona-Ausbruch gekommen. Darüber informierten das Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises sowie das UKS am gestrigen Montag (11. Oktober 2021). Den Angaben zufolge gibt es auf drei Stationen der Klinik für Neurochirurgie ein Infektionsgeschehen. „Betroffen sind insgesamt acht Patientinnen und Patienten sowie neun medizinische Fachkräfte“, hieß es. „Die positiv Getesteten weisen bislang größtenteils keine Symptome auf“.

Keine Besucher:innen für eine Woche

„Am Freitagnachmittag, 8. Oktober 2021, ist der Zugang zu den Stationen der neurochirurgischen Fachklinik für Besucher und Externe eingestellt worden“, so die gemeinsame Mitteilung des Gesundheitsamts und des UKS. Diese Präventivmaßnahme soll vorerst sieben Tage lang greifen, also bis zum Donnerstag (14. Oktober 2021). Die betroffenen Patient:innen und entsprechende Kontaktpersonen seien über die Situation und notwendige Maßnahmen informiert worden.

Die weiteren genannten Maßnahmen an der Fachklinik: unter anderem das Tragen von FFP2-Masken und PCR-Testungen aller Beschäftigten sowie Patient:innen für zwei Tage. „Im Vordergrund wird die Gewährleistung der Patientenversorgung stehen“, so die Mitteilung.

Barbara Gärtner, Leiterin der Krankenhaushygiene am UKS, dazu: „Wir befinden uns gerade in einem Übergang von einer pandemischen zu einer endemischen Phase. Durch die hohe Impfquote in der Bevölkerung und mit Blick auf die Lockerungen werden wir solche Situationen mit einem Infektionsgeschehen, die vor einigen Monaten noch sehr besorgniserregende Ereignisse waren, nun wieder vermehrt verzeichnen.“ Der Verlauf der Erkrankungen werde laut Gärtner bei „den Menschen mit Impfschutz in der Vielzahl der Fälle allerdings nicht schwer sein – das war das Ziel, das wir mit der Impfung verfolgt haben“. Personen ohne Impfschutz müssten nach wie vor stärker geschützt werden. „Daher tragen wir am UKS im Patientenkontakt konsequent MNS, führen regelmäßige Testungen durch und leiten bei Ausbruchsgeschehen erweiterte Hygienemaßnahmen ein“, hieß es abschließend.

Verwendete Quellen:
– Gemeinsame Mitteilung des Gesundheitsamts des Saarpfalz-Kreises und des UKS, 11.10.2021