Elternrat warnt Politik: Impfung darf keine Bedingung für Schulbesuch sein

Der Bundeselternrat hat die Politik davor gewarnt, eine Corona-Impfung von Kindern und Jugendlichen zur Voraussetzung für einen Schulbesuch zu machen.

Der Bundeselternrat warnt davor, eine Corona-Impfung als Voraussetzung für den Schulbesuch zu machen. Symbolfoto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jens Büttner

Bundeselternrat: Corona-Impfung darf keine Voraussetzung für Schulbesuch sein

Elternvertreter:innen haben die Verantwortlichen in der Politik davor gewarnt, eine Corona-Impfung zur Voraussetzung für den Schulbesuch zu machen. „Viele Eltern stehen dem Impfangebot sehr skeptisch gegenüber – mindestens solange die Ständige Impfkommission keine Empfehlungen dafür abgibt“, sagte Ines Weber, Vorstandsmitglied des Bundeselternrats, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND) am heutigen Dienstag (3. August 2021).

Stiko hat noch keine generelle Empfehlung für Corona-Impfung von Kindern ausgesprochen

Eine Empfehlung für eine Corona-Impfung für alle Kinder hat die Stiko bislang noch nicht ausgesprochen. Laut Angaben des Stiko-Vorsitzenden Thomas Mertens gebe es noch zu wenige Daten zu möglichen gesundheitlichen Folgeschäden für 12- bis 17-Jährige.

Eltern fühlen sich unter Druck gesetzt

Trotz fehlender Studien zur Verträglichkeit und den Langzeitwirkungen der Impfungen bei Kindern und Jugendlichen, fühlten sich Eltern unter Druck gesetzt, ihre Kinder impfen zu lassen, um ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen, kritisierte Weber. Deshalb müsse die Politik Entwarnung geben und erklären, dass eine Corona-Impfung eben keine Voraussetzung für einen Schulbesuch sei.

Verwendete Quellen:
– Deutsche Presse-Agentur