Hans: Menschen im Saarland sollen sich auf Corona testen lassen

Im Landtag hat Saar-Ministerpräsident Hans an alle Bürger:innen appelliert, sich auf das Coronavirus testen zu lassen. Bald werde allen Bürger:innen ein kostenloser Schnelltest pro Woche angeboten.

Hans kündigte an, dass jede:r Saarländer:in sich künftig einmal pro Woche kostenlos auf das Coronavirus testen lassen kann. Foto: BeckerBredel
Hans kündigte an, dass jede:r Saarländer:in sich künftig einmal pro Woche kostenlos auf das Coronavirus testen lassen kann. Foto: BeckerBredel

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat die Bürger:innen des Landes aufgerufen, sich auf das Coronavirus testen zu lassen. „Wir haben alle Vorkehrungen getroffen, um jetzt eine wahre Testoffensive starten zu können“, sagte er am Montag (8. März 2021) vor dem Landtag in Saarbrücken. Er appellierte an die Bürger:innen: „Machen Sie bitte regen Gebrauch von diesem Angebot.“ Dies helfe, viele andere Menschen vor einer Infektion zu schützen.

Ein kostenloser Schnelltest pro Woche für jede:n

Im Saarland gebe es insgesamt sieben Corona-Testzentren, mehr als anderswo. Bald sollten auch Apotheken, Ärzt:innen und dann auch Hilfsorganisationen testen können. Das Saarland werde künftig allen Bürger:innen einen kostenlosen Schnelltest pro Woche anbieten. Die Regierung habe bereits 2,5 Millionen Schnelltests zur Eigenanwendung bestellt. Davon seien 500.000 schon verteilt, die Lieferung von 500.000 weiteren werde in dieser Woche erwartet. Man brauche jetzt „endlich mehr elektronische Hilfsmittel“, um negative Tests nachweisen zu können. Daran werde gerade im Saarland „fieberhaft“ gearbeitet. 

Astrazeneca „gut angenommen“

Hans sagte, mit fast 4.000 Impfungen täglich seien die Impfzentren mittlerweile zu 75 Prozent ausgelastet. „Es werden alle Impfstoffe, auch der von Astrazeneca, gut angenommen„, sagte der Ministerpräsident. „Bei den Erstimpfungen liegen wir bundesweit an der Spitze.“ Es werde bereits in Arztpraxen und „bald auch in den Krankenhäusern“ geimpft. Erfolge der Impfungen und der Testungen seien vor allem in Pflegeeinrichtungen zu sehen. Dort sei der Anteil der über 80-Jährigen an den Neuinfizierten auf rund sechs Prozent halbiert worden.

Verwendete Quellen:
– Deutsche Presse-Agentur

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