Deutsche Meisterschaft im Hirschrufen: Wer röhrt am besten?

In diesen Tagen findet in Dortmund die Deutsche Meisterschaft der Hirschrufer statt. Richtig gelesen: Aus ganz Deutschland nehmen Jäger an diesem Wettbewerb teil und finden heraus, wer die beste „Röhre“ hat. Dabei gibt es mehr zu beachten, als man eigentlich glaubt. 

Wenn in der Dortmunder Westfalenhalle Männer und Frauen in Jagdhörner blasen und eine Jury sie bewertet, ist wieder klar: Die Deutsche Meisterschaft im Hirschrufen steht auf dem Programm.
Zum insgesamt 19. Mal findet das Event dieses Jahr statt. Anmelden konnte man sich im Vorfeld bei der Jagdzeitschrift „Wild & Hund“, die den Wettkampf zusammen mit der Jagdmesse „Jagd und Hund“ veranstaltet.

Worum geht’s?
Mit dem Hirschrufen versuchen Jäger, den Platzhirschen auf dem Brunftplatz (Brunftzeit ist zwischen September und Anfang Oktober) aus der Reserve zu locken. Der denkt nämlich: Da ist ein Nebenbuhler – also Konkurrenz. Das gibt den Jägern die Möglichkeit, den Hirsch zu erlegen.

Instrumente
Die Jäger benutzen für das Hirschrufen spezielle Hörner: Ochsenhörner, Tritonschneckengehäuse, Glaszylinder, Heracleumrohre oder auch künstlich hergestellte Instrumente. 

Technik
Bilder (und Töne) sagen mehr als tausend Worte:

Wer deutscher Meister wird, darf das Land bei der Europameisterschaft in Frankreich vertreten. Waidmannsheil!