Doch keine Corona-Verstöße bei Autokorso-Feier von Abiturient:innen in Homburg?

Bei einem Autokorso in der Homburger Innenstadt (Mitte März) hatten sich Abiturient:innen der Polizei zufolge nicht an die Corona-Regeln gehalten - es drohte ein Bußgeld. Nun ist es doch anders gekommen als erwartet.
Der Autokorso von Abiturient:innen in Homburg bleibt ohne Folgen. Foto: dpa-Bildfunk/Ole Spata
Der Autokorso von Abiturient:innen in Homburg bleibt ohne Folgen. Foto: dpa-Bildfunk/Ole Spata
Der Autokorso von Abiturient:innen in Homburg bleibt ohne Folgen. Foto: dpa-Bildfunk/Ole Spata
Der Autokorso von Abiturient:innen in Homburg bleibt ohne Folgen. Foto: dpa-Bildfunk/Ole Spata

Autokorso-Feier in Homburg

Die Polizeiinspektion Homburg hatte am 13. März 2021 über Corona-Verstöße von Abi-Anwärter:innen in der Kreisstadt informiert. Zu diesen sei es im Rahmen eines Autokorsos in der Innenstadt gekommen. Zum Zeitpunkt der Fahrzeug-Kontrollen sollen sich nach Angaben der Polizei zu viele Insassen aus verschiedenen Hausständen in den einzelnen Autos aufgehalten haben, hieß es. Die Folge: Ordnungswidrigkeitenverfahren, so die Polizei. Jetzt ist es aber doch anders gekommen als erwartet.

Verfahren eingestellt

Zum aktuellen Sachstand antwortete die Kreis-Pressestelle auf „SZ“-Anfrage: Alle Bußgeldverfahren habe die zuständige Bußgeldstelle eingestellt. Die Begründung: Erstens sollen alle Insassen der am Autokorse teilnehmenden Fahrzeuge Masken getragen haben. Zweitens seien im Rahmen einer genaueren Überprüfung „keine weiteren eindeutigen Verstöße gegen die zum Tatzeitpunkt gültige Corona-Verordnung festgestellt“ worden, schreibt die „SZ“ auf Grundlage des Pressestelle-Statements des Kreises.

Weitere Hintergründe dazu finden sich auf saarbruecker-zeitung.de (Hinweis: Der Beitrag gehört zum „SZ+“-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch gegebenenfalls registrieren oder eine Bezahloption wählen).

Verwendete Quellen:
– Saarbrücker Zeitung
– eigener Bericht