Erste Flüchtlinge in Landesaufnahmestelle Lebach werden geimpft

In der Landesaufnahmestelle in Lebach werden ab der nächsten Woche die ersten Menschen geimpft. Die Organisation bereitet nicht nur logistische Schwierigkeiten.

Mehr als 1.000 Flüchtlinge leben in den Aufnahmestellen in Lebach und Braunshausen im Saarland. Abzüglich von etwa Kindern, Schwangeren und Genesenen sind rund 650 Personen impfberechtigt. Während bereits fast die Hälfte der Bewohner:innen in Braunshausen eine Spritze erhalten haben, sollen die Impfungen in Lebach nächste Woche beginnen. Das berichtet die Saarbrücker Zeitung.

Flüchtlinge mit Wirkstoff von Johnson & Johnson geimpft

Die Flüchtlinge erhalten den Impfstoff von Johnson & Johnson. Anders als die Präparate von AstraZeneca oder Biontech ist für einen vollständigen Schutz hier nur eine Impfung notwendig. Das ist für die Einrichtung ein entscheidender Vorteil, ist es doch möglich, dass die Bewohner:innen zum Zweittermin bereits anderswo untergebracht sind. 

Gerüchte sorgen für Angst vor Impfungen

Das größte Problem: In den Heimen machen sich Gerüchte und Zweifel an der Sicherheit der Impfstoffe breit. Viele der Flüchtlinge wollen sich aus Angst vor Nebenwirkungen oder auch Abschiebung nicht mehr impfen lassen. Hinzu kommt die Sprachbarriere, die die Kommunikation über Sicherheit und Nutzen der Impfung erschwert.

Die Saarbrücker Zeitung hat mit dem Leiter der Landesaufnahmestelle gesprochen. Welche Sorgen und Fake News die Bewohner:innen von der Impfung abhalten und wie man gegen die Vorbehalte vorgehen will, ist auf saarbruecker-zeitung.de nachzulesen. (Hinweis: Der Beitrag gehört zum „SZ+“-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch gegebenenfalls registrieren oder eine Bezahloption wählen).

Verwendete Quellen:
– Saarbrücker Zeitung