Mehrheit der französischen Corona-Patienten hat Saarland verlassen

Die meisten der 28 französischen Corona-Patienten, die in den vergangenen Wochen ins Saarland gebracht wurden, sind gesund in ihr Heimatland zurückgekehrt. Die Kosten für die Behandlung will jetzt die Bundesregierung zahlen.

Anfang der Woche verließ der letzte französische Corona-Patient auf dem Winterberg das Klinikum Saarbrücken. Foto: Klinikum Saarbrücken
Anfang der Woche verließ der letzte französische Corona-Patient auf dem Winterberg das Klinikum Saarbrücken. Foto: Klinikum Saarbrücken

Im Saarland werden zurzeit noch sieben Corona-Patienten aus Frankreich behandelt. Das hat das Gesundheitsministerium am Samstag (16. Mai 2020) mitgeteilt. Insgesamt hätte das Land in den vergangenen Wochen 28 französische Patienten aufgenommen, von denen die meisten wieder gesund in ihr Heimatland zurückkehren konnten.

Die Bundesregierung habe sich jetzt bereit erklärt, die anfallenden Behandlungskosten für französische Notfall-Patienten zu übernehmen. „In dieser Ausnahmesituation zeigt sich, dass alle an einem Strang ziehen“, so Saar-Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU).

Das Saarland stehe weiter bereit, Frankreich zu unterstützen, heißt es in der Mitteilung. „Wir stehen in der Krise zusammen und helfen uns gegenseitig“, sagte Europaminister Peter Strobel (CDU). Bachmann bedankte sich bei den Verantwortlichen sowie den Ärztinnen und Ärzten und Pflegekräften an der Uniklinik in Homburg, an der SHG-Klinik in Völklingen und am Klinikum Saarbrücken. Ohne sie sei die Übernahme der Patientinnen und Patienten aus Frankreich nicht so schnell und unkompliziert möglich gewesen.

Verwendete Quellen:
– Mitteilung des Gesundheitsministeriums, 16.05.2020

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