Ehefrau getötet: Mann (36) aus Zweibrücken muss sich wegen Mordes verantworten

In Zweibrücken/Rheinland-Pfalz soll ein Mann (36) seine Ehefrau mit einem Schlag und mehreren Stichverletzungen getötet haben. Jetzt steht er wegen Mordes vor Gericht.
Das Landgericht Zweibrücken entscheide jetzt über die Zulassung der Anklage. Symbolfoto: Christian Charisius/dpa
Das Landgericht Zweibrücken entscheide jetzt über die Zulassung der Anklage. Symbolfoto: Christian Charisius/dpa

Ehefrau getötet: 36-Jähriger in Zweibrücken wegen Mordes angeklagt

Wegen Mordes an seiner Ehefrau hat die Staatsanwaltschaft Zweibrücken einen 36-Jährigen angeklagt. Der Mann soll seine Ehefrau aus Wut und Eifersucht getötet haben, wie die Staatsanwaltschaft Zweibrücken am Donnerstag (16. Mai 2024) mitteilte. Er habe von einer Affäre seiner Frau mit einem anderen Mann erfahren.

Mutmaßliche Tat im Dezember 2023

Den Angaben nach folgte der Beschuldigte seiner Frau am 4. Dezember 2023 in den Keller ihres gemeinsamen Hauses in Zweibrücken. Dort soll er der 33-Jährigen zunächst mit einem Gegenstand auf den Kopf geschlagen haben, sodass sie wehrlos zu Boden fiel. Dann habe er dem Opfer mit einer unbekannten Tatwaffe mehrere Schnitt- und Stichverletzungen im Gesichts- und Halsbereich zugefügt. Die Frau sei sofort an der Schwere der Verletzungen gestorben.

Festnahme etwa zwei Wochen später

Bewohner:innen des Hauses hatten die tote Frau am 4. Dezember entdeckt und die Polizei verständigt. Nach der Obduktion der Frauenleiche gingen die Ermittler von einem Tötungsdelikt aus. Am 21. Dezember nahmen sie eigenen Angaben zufolge den Ehemann wegen dringenden Tatverdachts fest.

Mann derzeit in U-Haft

Der Angeklagte befinde sich derzeit weiter in Untersuchungshaft, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Das Landgericht Zweibrücken entscheide jetzt über die Zulassung der Anklage und die Fortdauer der Untersuchungshaft.

Verwendete Quellen:
– Deutsche Presse-Agentur