Rund 300 Hinweise nach „XY“-Ausstrahlung von tödlichem Unfall bei Zweibrücken

Nach der Ausstrahlung in „Aktenzeichen XY … ungelöst“ sind bei der Polizei rund 300 Hinweise zu dem tödlichen Unfall auf der A8 bei Zweibrücken/Rheinland-Pfalz eingegangen. Darunter seien auch Angaben zur möglichen Identität des Unfallverursachers.

Bei dem Unfall auf der A8 nahe Zweibrücken starb ein 13-Jähriger. Archivfoto: BeckerBredel
Bei dem Unfall auf der A8 nahe Zweibrücken starb ein 13-Jähriger. Archivfoto: BeckerBredel

Vor etwa zwei Wochen hat die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst zum zweiten Mal den Fall um den tödlichen Unfall auf der A8 bei Zweibrücken behandelt. Seit der Ausstrahlung sind bei der Polizei bislang rund 300 Hinweise eingegangen, berichtet der „SWR“.

Hinweise zu Kennzeichen und Verursacher

Nach Angaben der Polizei seien auch Hinweise auf die Identität des möglichen Unfallverursachers sowie dessen Kennzeichen eingegangen, heißt es im Rundfunk-Bericht. Die Beamtinnen und Beamten seien derzeit in der Phase der Auswertung. Da man Dienststellen in ganz Deutschland anschreiben müsste, beanspruchen die Ermittlungen der Polizei zufolge viel Zeit.

13-Jähriger bei Unfall getötet

Am 1. Juli 2018 waren ein damals 37-jähriger Vater und sein 13-jähriger Sohn mit dem Motorrad auf der A8 bei Zweibrücken unterwegs. Zeugenaussagen zufolge fuhr dort ein Auto mit überhöhter Geschwindigkeit von hinten auf das Bike auf. Anschließend prallte es gegen die Leitplanke und zurück auf die Überholspur. Das Motorrad ging in Flammen auf, Julian verstarb.

Verwendete Quellen:
– Südwestrundfunk
– eigene Berichte

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