Demo am Sonntag in Trier: Hunderte protestieren zusammen gegen Rechts

In vielen Städten Deutschlands finden seit Tagen Demonstrationen gegen Rechtsextremismus und die AfD statt. So auch vergangene Woche in Trier. Nun ist für das kommende Wochenende eine zweite Demon in der Moselstadt geplant:
Die Kundgebung und Demo gegen die AfD ist für Sonntag in Trier geplant. Foto: BeckerBredel
Die Kundgebung und Demo gegen die AfD ist für Sonntag in Trier geplant. Foto: BeckerBredel

„Nie wieder ist jetzt“: Demo vor Porta in Trier

Bereits am vergangenen Montag (15. Januar 2024) hatten sich nach Angaben der Polizei zwischen 400 und 500 Menschen vor der Porta Nigra in Trier versammelt, um gemeinsam gegen rechte Gruppierungen und die AfD zu demonstrieren.

Nun ist eine zweite Demonstration in Trier geplant. Über Facebook werden die Menschen aufgerufen, sich gemeinsam am Sonntag (28. Januar 2024), ab 14 Uhr, vor der Porta Nigra zu versammeln – um „Schulter an Schulter“ ein Zeichen zu setzen. Als Organisationen und Verein rufen unter anderem Buntes Trier e.V., Palais e.V., DGB Region Saar-Trier, TUFA Trier, AStA Uni Trier, Diakonisches Werk der Kirchenkreise Trier, NABU Region Trier und KulturKarawane Trier am Sonntag zur Demo auf.

Aufruf zur Demo in Trier. Foto: Arbeitsgemeinschaft Frieden e.V. Trier

Deutschlandweite Demonstrationen

Nicht nur in Trier demonstrieren Menschen gegen Rechts. In ganz Deutschland finden seit Tagen entsprechende Aktionen und Kundgebungen statt, im Rahmen derer zahlreiche Teilnehmende zusammenkommen.

Geheimes Treffen zwischen AfD und Rechtsextremen

Grund der Demonstration ist das vor wenigen Tagen bekanntgewordene geheime Treffen von Vertreter:innen der AfD mit Rechtsextremen. Hierbei sollen die Beteiligten unter anderem über die Möglichkeit der Massenabschiebung von Menschen mit Migrationshintergrund beraten haben. Dem Recherchezentrum Correctiv zufolge soll das Treffen bereits im vergangenen November in Potsdam stattgefunden haben.

„Die Menschen, die AfD und Konsorten aus diesem Land vertreiben wollen, das sind wir selbst, es sind unsere Partner:innen, Kinder und Familienangehörigen, unsere Freund:innen, Nachbar:innen, Kolleg:innen und Mitschüler:innen.“ Dies verdeutlicht eine Vertreterin der Organisator:innen der Demo.

Verwendete Quellen:
– Facebook
– eigener Bericht
– Mitteilung Arbeitsgemeinschaft Frieden e.V. Trier