Großer Feuerwehreinsatz bei Arla-Werk in Pronsfeld

Am Arla-Werk in Pronsfeld kam es am späten Donnerstagnachmittag, 25.08.2022, zu einem größeren Feuerwehreinsatz - auch der Gefahrstoffzug war vor Ort. Der Grund: ein Ammonik-Austritt.
Arla-Werk in Pronsfeld. Foto: Arla
Arla-Werk in Pronsfeld. Foto: Arla

Keine Verletzten bei Ammoniak-Austritt

Am Donnerstag, 25.08.2022, kam es zu einem größeren Einsatz auf dem Gelände von Arla Food in Pronsfeld. Gegen 16:10 Uhr wurde die Feuerwehr wegen eines Gefahrstoff-Austritts alarmiert. Offenbar war im Bereich eines Kühllagers eine Leitung beschädigt, sodass Ammoniak austreten konnte. Da sich keine Personen im Lager aufhielten, wurde niemand verletzt.

Gefahr bei Ammoniak-Austritt:

Ammoniak ist giftig, es wirkt als Zellgift. Es besteht Erstickungsgefahr, da die Schleimhäute unter Einwirkung von Ammoniak stark anschwellen. Schwere Verätzungen der Haut bzw. Atemwege sowie Augenschäden können ausgelöst werden.

Die Feuerwehr war mit Schutzanzügen vor Ort. Foto: Facebook/ Feuerwehr Prüm

Einsatzkräfte vor Ort

Gegen 18 Uhr war der Einsatz beendet und das Leck geschlossen. Im Einsatz waren unter anderem die Feuerwehren Prüm, Niederprüm, Pronsfeld, die Arla-Betriebsfeuerwehr sowie der Gefahrstoffzug des Eifelkreises Bitburg-Prüm. Insgesamt waren 70 Kräfte im Einsatz. Weiterhin im Einsatz waren das DRK sowie die Polizei Prüm.

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Mitteilung Polizeiinspektion Prüm (25.08.2022), Erklärung von haufe.de/arbeitsschutz