Absturz von Kampfjet bei Trier: Ursache steht fest

Im Oktober 2019 stürzte ein US-Kampfjet in einem Waldstück bei Trier ab. Nun steht die Ursache für den Vorfall fest.
Der US-Kampfjet stürzte im Oktober 2019 bei Zemmer im Kreis Trier-Saarburg ab. Symbolfoto: Mircea Rosca/dpa-Bildfunk
Der US-Kampfjet stürzte im Oktober 2019 bei Zemmer im Kreis Trier-Saarburg ab. Symbolfoto: Mircea Rosca/dpa-Bildfunk
Der US-Kampfjet stürzte im Oktober 2019 bei Zemmer im Kreis Trier-Saarburg ab. Symbolfoto: Mircea Rosca/dpa-Bildfunk
Der US-Kampfjet stürzte im Oktober 2019 bei Zemmer im Kreis Trier-Saarburg ab. Symbolfoto: Mircea Rosca/dpa-Bildfunk

Der Absturz des Militärflugzeugs in der Südeifel ist durch einen technischen Defekt bei schlechtem Wetter verursacht worden.

Ausfall von Strom und Geräten an Bord des Kampfjets

Es habe kurz nach dem Start vom US-Flugplatz Spangdahlem einen teilweisen Stromausfall an Bord der F-16 gegeben, teilte die US-Luftwaffe am Dienstag auf der Grundlage des Untersuchungsberichtes mit. Das habe zu einem Ausfall der Flug- und Navigationsinstrumente geführt.

Pilot konnte ohne Navigationsgeräte nicht weiterfliegen

Auf diese war der Pilot aber am Unglückstags des 8. Oktober wegen schlechter Sicht angewiesen. Er habe sich daher bei dem Routine-Übungsflug mit dem Schleudersitz aus der Maschine gerettet. Er erlitt leichte Verletzungen. Der Kampfjet stürzte über einem Waldstück bei Zemmer (Kreis Trier-Saarburg) ab. Das Flugzeug im Wert von 25,5 Millionen US-Dollar (rund 23 Millionen Euro) wurde zerstört. Über die Gründe des Stromausfalls wurden keine Angaben gemacht.

In Spangdahlem ist das 52. Jagdgeschwader stationiert: Es umfasst eine F-16 Kampfjet-Staffel mit mehr als 20 Flugzeugen. Zur US-Base gehören rund 4.000 US-Soldaten.

Verwendete Quellen:
– Deutsche Presseagentur