An französischen Tankstellen in Grenznähe wird der Sprit knapp

Der Tankrabatt in Deutschland kam in der vergangenen Woche zu einem Ende. Damit sind die Preise gestiegen. Während bislang Fahrer:innen aus Frankreich zum Tanken ins Saarland kamen, ist es nun umgekehrt. Das führt zu Engpässen:
Viele Autofahrer aus dem Saarland kommen zum Tanken nun nach Frankreich. Dort wird der Sprit an vielen Tankstellenn knapp. Symbolfoto: Christian Böhmer/dpa-Bildfunk
Viele Autofahrer aus dem Saarland kommen zum Tanken nun nach Frankreich. Dort wird der Sprit an vielen Tankstellenn knapp. Symbolfoto: Christian Böhmer/dpa-Bildfunk

Seit dem 1. September gilt in Deutschland kein Tankrabatt mehr. In Frankreich dagegen wurde er bis Ende Oktober verlängert. Die Regierung steigerte den Rabatt sogar von 18 auf 30 Cent. Die Preise ziehen nun viele Autofahrer:innen aus dem Saarland ins Nachbarland. Dort sind die Kraftstoffe bis zu 60 Cent günstiger als in Deutschland.

Sprit-Engpässe in Forbach und Bitche

Wie der SR berichtet, führt das jedoch entlang der Grenze zu Engpässen. Einige Tankstellen müssen sogar immer wieder kurzzeitig dicht machen. Akuter Diesel- und Benzin-Mangel herrscht etwa an einer Total-Tankstelle in Forbach. Es sei unklar, wann die nächste Lieferung eintreffe. Auch der Intermarché in Bitche ist betroffen.

Auch im Elsass mangelt es an Kraftstoffen

Im Elsass waren Kraftstoffe an den Supermärkten Match in Wissembourg, Carrefour in Scheibenhard und Leclerc in Roeschwoog am Wochenende ausverkauft. Die Orte liegen allesamt an der Grenze zu Deutschland. Zwar erhielt etwa Leclerc eine Lieferung am Morgen, dennoch seien die Säulen schon bald wieder leer.

Problem betrifft viele französische Grenzregionen

Das Problem betrifft nicht nur die deutsch-französische Grenze. Auch Fahrer:innen aus Spanien, Italien, der Schweiz, Belgien und sogar Luxemburg kommen derzeit zum Tanken nach Frankreich.

Verwendete Quellen:
– Saarländischer Rundfunk