Bergung von Saarbrücker Shisha-Schiff geht jetzt weiter

Das in Saarbrücken gesunkene "Shisha-Schiff" könnte noch in dieser Woche geborgen und abtransportiert werden. Wegen heftiger Niederschläge hatten sich die Arbeiten verzögert.
Das Schiff könnte noch diese Woche abtransportiert werden. Foto: BeckerBredel
Das Schiff könnte noch diese Woche abtransportiert werden. Foto: BeckerBredel

Nachdem sich die Bergung des in Saarbrücken havarierten Gastroschiffes wegen der Hochwassersituation an der Saar zunächst verzögert hatte, soll es diese Woche weitergehen. Die Firma, die das Schiff bergen soll, sei bereits eingetroffen und richte sich ein, wie eine Sprecherin des Wasser- und Schifffahrtsamtes in der Landeshauptstadt sagte.

Teile durch Hochwasser gelöst?

Es muss demnach zunächst geprüft werden, ob sich durch das Hochwasser Teile an dem Schiff gelöst haben oder ob die Arbeiten wie geplant fortgesetzt werden können.

Shisha-Schiff im Februar havariert

Bei dem Schiff handelt es sich um eine schwimmende Shisha-Bar namens „Vaterland“, die im Februar an der Saar havariert war. Sie hätte schon Anfang Juli von einer Spezialfirma geborgen werden sollen. Wegen der Hochwassergefahr und heftiger Niederschläge wurden die Arbeiten aber abgebrochen.

So läuft die Bergung ab

Um den dauerhaft festgemachten und nicht motorbetriebenen Ponton zu bergen, sollen Luftkissen unterhalb des Kahns angebracht werden, sodass er aus dem Wasser gedrückt wird. Diese Hebesäcke sollen laut Angaben der Sprecherin Anfang der Woche angebracht werden. Es müsse vorsichtig versucht werden, ob die Bergung glückt. Erst dann könne im Laufe der Woche ein Boot das verunglückte Schiff abtransportieren.

Grund für Sinken weiter unklar

Warum das Schiff gesunken ist, war zunächst nicht bekannt. Wie ein Sprecher der Polizei sagte, kann die Unfallursache erst nach der Bergung geklärt werden.

Verwendete Quellen:
– Deutsche Presse-Agentur
– eigene Berichte