Bundesregierung will die Produktion von Impfstoff vorantreiben

Die Corona-Impfungen in Deutschland haben gerade erst begonnen. Bis alle Impfwilligen den Schutz erhalten haben, könnte es noch eine Weile dauern. Die Bundesregierung will die Produktion des Impfstoffs beschleunigen.
Die Produktion des Corona-Impfstoffs in Deutschland soll beschleunigt werden. Symbolfoto: Robert Michael/dpa-Bildfunk
Die Produktion des Corona-Impfstoffs in Deutschland soll beschleunigt werden. Symbolfoto: Robert Michael/dpa-Bildfunk
Die Produktion des Corona-Impfstoffs in Deutschland soll beschleunigt werden. Symbolfoto: Robert Michael/dpa-Bildfunk
Die Produktion des Corona-Impfstoffs in Deutschland soll beschleunigt werden. Symbolfoto: Robert Michael/dpa-Bildfunk

Bei einem Gespräch zwischen den zuständigen Minister:innen und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) soll beraten werden, wie man zusätzliche Produktion von Impfstoff gegen das Coronavirus in Deutschland weiter unterstützen kann. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur. 

Impfstoff-Produktion soll hochgefahren werden

An den Beratungen sollen Gesundheitsminister Jens Spahn, Wirtschaftsminister Peter Altmaier (beide CDU), Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und der Chef des Bundeskanzleramtes Helge Braun (CDU) teilnehmen. Die Produktion soll zügig hochgefahren werden.

Zweites Biontech-Werk schon ab Anfang Februar möglich

Um die Kapazitäten zu erweitern, arbeite man derzeit etwa daran, die Produktion von Biontech durch ein neues Werk in Marburg hochzufahren. Der zweite Standort könnte laut „Süddeutsche Zeitung“ bereits Anfang Februar zur Verfügung stehen.

Impfungen sollen beschleunigt werden

Das Bundesgesundheitsministerium hat zudem eine Liste erstellt, wie die Impfungen weiter beschleunigt werden könnten. So könnten aus einem Fläschchen des Serums etwa sechs statt wie bislang fünf Dosen entnommen werden. Zudem soll geprüft werden, ob der zeitliche Abstand zwischen der ersten und der zweiten Impfung vergrößert werden kann. 

Spahn weist Kritik an Bestellmenge zurück

Spahn hatte im ZDF die wiederkehrende Kritik an der Beschaffung des Impfstoffes zurückgewiesen: „Dass wir jetzt am Anfang so wenig haben, dass wir priorisieren müssen, hat nichts zu tun mit der Bestellmenge, also wie viel wir bestellt haben, sondern das hat etwas damit zu tun, dass jetzt am Anfang die Produktionskapazität knapp ist.“

Gesundheitsminister Spahn bekräftigte das Ziel, bis zum Sommer allen Menschen in Deutschland eine Impfung anbieten zu können. Allerdings sei dieses Vorhaben auch von weiteren Zulassungen abhängig. 

Verwendete Quellen:
– Deutsche Presse-Agentur